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Uetersener Nachrichten

18. November 2017 | 03:48 Uhr

PACT 3 : Grünes Licht für Lorbeerkirsche

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Es steht fest: Die Elmshorner Fußgängerzone wird begrünt. Die Eigentümer der Immobilien entlang der Königstraße 6 bis 63, dem Hauptteil der Einkaufsmeile, haben zu 95 Prozent der dritten „Partnerschaft zur Attraktivierung von City-, Dienstleistungs- und Tourismusbereichen“ (PACT) zugestimmt. Das teilte das Stadtmarketing Elmshorn mit.

shz.de von
erstellt am 08.Apr.2014 | 20:27 Uhr

Die Gebäudeinhaber haben sich mit ihrem Votum verpflichtet, innerhalb der nächsten fünf Jahre gemeinsam 170000 Euro in die Aufwertung der Straße zu investieren. Für 60000 Euro wird das Stadtmarketing Pflanzkübel mit portugiesischen, kegelförmigen Lorbeerkirschen kaufen. 110000 Euro sollen in die Bewässerung und Säuberung, den Beschnitt und den Austausch der Pflanzen innerhalb des Vertragszeitraums fließen. Mit der Lieferung und Pflege hat das Stadtmarketing das ortsansässige Gartencenter Bellandris Rostock beauftragt.

Wird der Zeitplan eingehalten, sollen die Kübel ab Mitte Juni an 34 Standorten stehen. Gewächse und Gefäße erreichen zusammen einen Höhe von rund zwei Metern. Aufgrund ihrer Form sollen sie für Vandalismus wenig anfällig sein. Die Kübel bestehen aus hochwertigem Polymer-Beton. Die Pflanzen gelten als pflegeleicht, winterhart und krankheitsresistent.

Die Zustimmung zu den PACT-Projekten ist in der Vergangenheit gewachsen. 2007 schlossen sich die Eigentümer erstmals zusammen, um die traditionelle Weihnachtsbeleuchtung in der Fußgängerzone auf neue finanzielle Füße zu stellen. Damals widersprachen 13 Inhaber. Als der Lichter-PACT fünf Jahre später verlängert wurde, lehnten noch fünf Eigentümer ab.

Gegen die neue Begrünung sprachen sich nur zwei von 37 Anrainern aus. Sie besitzen gemeinsam 49 Immobilien.

Die Eigentümerversammlung wählte eine sechsköpfige Lenkungsgruppe. Der Wirtschaftsförderer Thomas Becken vertritt in dem Gremium die Kommune. Das Stadtmarketing ist wie bisher für die Projektabwicklung zuständig. Es muss nun bei der Stadt den Erlass einer Satzung beantragen und mit der Kommune einen öffentlich-rechtlichen Vertrag abschließen.

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