Demokratie : Grüne brauchen frisches Blut

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In jüngster Zeit wird von politischen Parteien immer öfter die sogenannte Betroffenheitsdemokratie beklagt. Bürger schalten sich ein, wenn sie von einem politischen Beschluss betroffen sind oder sich betroffen fühlen. Zudem wird die „Vollkasko-Mentalität“ der Bürgerschaft beklagt. Beides harmoniert kaum mit dem Wesen der parlamentarischen Demokratie.

shz.de von
20. April 2015, 21:21 Uhr

Die komplexen Strukturen und Aufgabenfelder der Mandatsträger, auch vor Ort, rufen in der Bürgerschaft, so eine weitere Erkenntnis, jedoch nur nachrangiges Inter-esse hervor. Das widerspiegelt sich auch bei der Frage nach Mitarbeit.

Nicht nur die großen Volksparteien kämpfen um jedes Mitglied, auch die „Stachel im Pelz“, die kleinen Parteien, sind von dem Desinteresse betroffen. Die Arbeit, die nach Recht und Gesetz geleistet werden muss, ruht auf immer weniger Schultern.

Aktuell befinden sich die Grünen in einer Misere. Die Partei mischt seit zwei Jahren wieder mit im Rat der Stadt. Zuvor war ein Ortsverein gegründet worden. Die Bereitschaft an der Mitarbeit im Vorstand war schon damals eher gering. Doch als ausreichend befunden worden. Inzwischen hat sich der Vorstand durch Wegzug auf zwei Mitglieder ausgedünnt. Insofern sind die Grünen auf der Suche nach neuen Mitstreitern. Diese sind am kommenden Sonnabend, 25. April, herzlich willkommen, wenn es im Rahmen einer Mitgliederversammlung im Hotel Mühlenpark um die Neuwahl des Vorstandes geht. Besetzt werden müssen mehrere Vorstandsposten. Der Nachmittag an der Mühlenstraße beginnt um 16 Uhr. Die Mitarbeit ist auch in der Fraktion möglich. Eine Mitgliedschaft bei den Grünen ist dafür nicht erforderlich. In der Regel treffen sich die „grünen“ Mandatsträger montags von 18.30 Uhr an im Rathaus.

Diese und weitere Informationen von Fraktion und Ortsverein können auch der Homepage von Bündnis 90/Die Grünen, Uetersen, entnommen werden. „www.gruene-uetersen.de“.

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