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Journalisten-Coup : Grüfello-Erfinder zeichnet für Moorreger Schülerzeitung

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ein echter Coup ist dem Redaktionsteam des „Schölers Daagblatt to’n Himmelsbarg“ und ihrem Betreuungslehrer Tobias Führmann gelungen. Die Schülerzeitung für die Regionalschule konnte nicht nur ein Mail-Interview mit dem in London lebenden Axel Scheffler führen. Der „große Kinderbuchkünstler“ (Frankfurter Allgemeine) bereichert auch die neueste Daagblatt-Ausgabe mit seinen Zeichnungen.

shz.de von
erstellt am 29.Nov.2011 | 20:45 Uhr

Zudem gibt es ein Gewinnspiel rund um den erfolgreichsten deutschen Illustrator der Gegenwart. Wer sich besonders gut im umfangreichen Werk des Grüfello-Erfinders auskennt, kann auf tolle Axel-Scheffler-Preise hoffen. Der Verkauf des Daagblatts beginnt am morgigen Donnerstag.

Kaum ein Bücherregal eines Kinderzimmers, in dem kein Werk steht, das der gebürtige Hamburger mit der Autorin Julia Donaldson geschaffen hat. Folglich fielen den Schüler-Redakteuren viele Fragen ein, die unbedingt geklärt werden mussten. Dem Medium E-Mail entsprechend, fallen seine Antworten kurz und knackig aus. Manche Menschen glauben, er könne gut zeichnen, bekennt Scheffler. Er ist jedoch der Meinung, nichts besonders gut zu können. Er berichtet über seine Zusammenarbeit mit Julia Donaldson und dass er keine Hobbys hat, außer dem Zeichnen. Heimat ist für ihn Hamburg, an den Briten schätzt er die Höflichkeit und Hilfsbereitschaft im Alltag. Und Scheffler vermisst in London den deutschen Nordseekrabbensalat.

Die Leistung der Daagblatt-Redaktion ist umso höher einzuschätzen, da sie sich im Sommer erst neu gefunden hat. Fast alle sind Schülerzeitungs-Novizen. Die alte Redaktion hat praktisch geschlossen mit dem Hauptschulabschluss die Regionalschule verlassen. Die Ex-Journalisten und ihr Chef vom Dienst hatten allerdings eine gewisse Vorarbeit leisten müssen. Der „Meister der skurrilen Poesie“ (Süddeutsche Zeitung) wurde bereits im Februar kontaktiert, war auch bereit zur Kooperation, jedoch zu sehr beschäftigt. Erst war er im Produktionsstress für das neueste Buch „Stockmann“. Held ist übrigens ein Stock. Dann stellte der 53-Jährige es während einer Lesereise (Titel: „Monsters on Tour“) vor. Doch letztlich konnten die Jung-Journalisten dank ihrer Hartnäckigkeit eine super Titelgeschichte vorlegen.

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