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Uetersener Nachrichten

17. Oktober 2017 | 08:04 Uhr

Handball : Großes Kino vom TSV

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Sonntag, 14 Uhr in der Harbig Halle: Anwurf zum Kreisderby Erfahrung (Ellerbek III) gegen Jung und Schnell (TSV Uetersen). Um 15.20 Uhr strahlten TSV-Trainer Bernd Ramspott und die mitgereisten Fans. Uetersen hat beim 42:30-Auswärtssieg die Oldies um Ingo Ahrens förmlich überrannt.

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erstellt am 25.Nov.2014 | 21:15 Uhr

Ellerbek. Sonntag, 14 Uhr in der Harbig Halle: Anwurf zum Kreisderby Erfahrung (Ellerbek III) gegen Jung und Schnell (TSV Uetersen). Um 15.20 Uhr strahlten TSV-Trainer Bernd Ramspott und die mitgereisten Fans. Uetersen hat beim 42:30-Auswärtssieg die Oldies um Ingo Ahrens förmlich überrannt.

75 Prozent der erzielten Tore waren nach der schnellen Mitte oder Tempogegenstößen gefallen, aber Uetersen hat auch das Spiel beherrscht.

Man trat als Mannschaft gegen den ,,Alleinunterhalter” Ingo Ahrens auf. Es hat alles hervorragend geklappt. Treffer wurden nach guten Spielzügen erzielt, vor allem, als Ellerbek in der 40. Minute auf eine offensive 2:4-Abwehr gegen beide TSV-Rückraumspieler umgestellt hatte, wurden Lücken gesucht und gefunden. Da konnte der freie TSV-Spieler gut abschließen.

Ahrens konnte zwar nicht gänzlich ausgeschaltet werden, aber nach der 1:1-Deckung (40.) war er nicht mehr so dominant. Er hatte vorher innerhalb von fünf Minuten drei Siebenmeter geschunden und verwandelt.

,,Da dachte ich schon, dass die Unparteiischen mit ihren Pfiffen unser Spiel kaputt machen, aber dann haben sich die beiden Herren ja wieder gefangen”, so Trainer Ramspott, der großes Kino seiner Jungs gesehen hatte.

Die Heimsieben ging 1:0 in Führung, dann wechselten sich der Ausgleich und die Uetersener Führung ab. Richtig absetzen konnte sich Uetersen aber nicht, weil die Konzentration fehlte und es Pass- und Fangfehler gab (6:6, 8.). In der zweiten Hälfte von Halbzeit eins zog Uetersen dann davon, man hatte auf jeden Gegentreffer eine schnelle Antwort und steigerte sich in der Abwehr immer mehr (13:18, 25.). Zur Pause führte Uetersen mit acht Toren (14:22).

Nach dem Wechsel machte Uetersen so weiter, wie in Halbzeit eins, nur noch überlegener. Man ließ sich auch durch unverständliche Zeitstrafen nicht aus dem Konzept bringen und gewann verdient.

TSV Uetersen: Hendrik Janert (1. bis 30./8 Paraden), Sören Lötje (31. bis 60./10), Julian Landmann im Tor – Yannik Voß (11 Tore), Jasper Timm (9, davon 1 Siebenmeter), Lasse Timm (5), Sascha Thiemann, Tobias Bauer, Nils Ladiges (je 4), Maximilian Ladies (3), David Schröder, Simon Ossenbrüggen (je 1), sowie Tobias Schneider. Spielstände: 1:0, 3:3, 6:6, 7:9, 9:12, 12:16, 13:18, 14:22 (Pause), 16:24, 18:26, 19:30, 24:33, 27:37, 28:40, 30:42 (Ende). Zeitstrafen: 4:4. Siebenmeter: 7/7, 3/1.

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