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Feuer in Elmshorn : Großes Glück für Max Bahr

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Das hätte ein riesiges Inferno werden können. In buchstäblich letzter Minute hat die Freiwillige Feuerwehr Elmshorn am späten Dienstagabend einen Großbrand verhindert, der sich tagelang hätte hinziehen können. Der Imbissbetrieb „Döner Kebap House“, der direkt neben dem Max-Bahr-Baumarkt an der Elmshorner Lise-Meitner-Straße angesiedelt war, stand bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte im Vollbrand. Das Holzgebäude konnte trotz schnellen Eingreifens nicht gerettet werden. Es brannte vollständig nieder.

shz.de von
erstellt am 23.Jan.2013 | 20:13 Uhr

Für die Elmshorner Wehr wurde nach erster Lageerkundung Vollalarm ausgelöst. Man schickte zur Einsatzstelle, was man hatte. Schließlich kämpften 60 Mitglieder der Wehr gegen die Flammen und insbesondere gegen ein Übergreifen dieser auf den Baumarkt. Die Höhe des Sachschadens und die Brandursache sind noch unbekannt. Die Kriminalpolizei hat mit den Ermittlungen begonnen.

Als das erste Löschfahrzeug am Dienstag wenige Minuten nach der ersten Alarmierung um 21.20 Uhr auf das Max-Bahr-Gelände einbog, zündete das Feuer in dem Imbissgebäude gerade durch. Helle Flammen schlugen in den Nachthimmel und bedrohten den Baumarkt. Die ersten Glasscheiben waren da bereits gesprungen. Am Ende war eine gesamte Fensterfront in Mitleidenschaft gezogen worden, sodass der Schaden am Baumarkt im hohen fünfstelligen Bereich liegen dürfte. Weil zudem Rauch in die Verkaufsräume eingedrungen war, ist ein weit größerer Schaden nicht auszuschließen. Der Abstand zwischen dem brennenden Gebäude und dem Baumarkt betrug weniger als einen Meter. Einsatzleiter Rolf Valentin, Zugführer der Feuerwehr Elmshorn, ließ einen ersten Löschangriff mit zwei Rohren von beiden Seiten zum Schutz des Baumarktes vornehmen. Mit einem weiteren Rohr wurde das Feuer direkt bekämpft. Nach und nach wurde immer mehr Wasser zum Schutz des Baumarktes eingesetzt, dieses Vorgehen zeigte schnell Erfolg. Inzwischen war längst klar, dass die Döner-Bude nicht mehr zu retten war.

Zum Glück für Max Bahr löste die automatische Sprinkleranlage nicht aus, zu einem Hitzeanstieg war es somit nicht gekommen, was den Feuerwehrleuten signalisierte, dass das Feuer wohl nicht übergesprungen war. Dennoch wurde die Situation penibel beobachtet. Sowohl visuell als auch mithilfe der Wärmebildkamera. Nach etwa 45 Minuten konnte dann Entwarnung gegeben werden. Es war kein Feuer in den Baumarkt gezogen. Um alle Brandnester am Imbissgebäude zu erreichen, wurde ein Radlader angefordert, der die Außenwände zusammenschob. Die Ruine wurde abschließend mit Löschschaum abgedeckt. Nach zwei Stunden war der Einsatz beendet. Wann die Ermittlungen der Kripo beendet sind, steht noch nicht fest.

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