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Uetersener Nachrichten

20. Oktober 2017 | 22:48 Uhr

Großer Markt der Landfrauen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Sehr zufriedene Gesichter sind am Ende des Landfrauenmarktes in und vor der Feuerwache in Haselau zu sehen gewesen. „Ganz toll, dass so viele Besucher gekommen sind“, freute sich Inga Marckmann, Vorsitzende des „LandFrauenVereins Haseldorfer Marsch“. „Mit dieser Resonanz haben wir nicht gerechnet.“

shz.de von
erstellt am 18.Jun.2012 | 21:06 Uhr

Eröffnet wurde der Landfrauenmarkt mit einer Andacht, die der Haselauer Pastor Andreas-Michael Petersen zelebrierte, und die gut besucht war. Danach riss der Strom der Besucher nicht ab.

Die Idee: Im Rahmen eines Marktes präsentieren die Mitglieder des Vereins Produkte, die Ergebnisse ihrer Fähigkeiten und Talente sind. Gut ein Dutzend Stände waren aufgebaut worden. Da gab es Leckereien mit Marmeladen, Likören sowie Käse aus Schaf- und Ziegenmilch. Dekoratives für Zuhause wurde mit Bildern, Skulpturen, Töpferarbeiten und Topfpflanzen geboten. Glückwunschkarten, Duftsäckchen und Backbücher können wunderbar verschenkt werden.

Hinzugeholt wurden von den Landfrauen Aussteller aus der Marsch, wie Ina Koopmann mit ihrem Stand des Hofes Kruse. Ordentlich zu tun hatte die Haseldorferin, die Milchprodukte unter die Leute zu bringen. „Das war eine gute Werbung“, zieht Ina Koopmann Bilanz. Die Landfrauen zeigten aber auch, wofür sie sich stark machen. So gab es einen Stand, mit dem um Unterstützung für das Kinderhospiz „Sternenbrücke“ geworben wurde. Angela Schuldt und Maren Plüschau organisieren die Aktion, Sie kooperieren dabei mit der Gemeinde Haseldorf.

Die Patchwork-Gruppe der Landfrauen unterstützt die Aktion „Herzen gegen Schmerzen“, mit denen brustkrebsoperierten Patientinnen geholfen werden soll. Nicole Kaufmann hatte sie einst gegründet und konnten 70 Herzkissen während des Landfrauenmarktes in Empfang nehmen. Insgesamt hat die Patchworkgruppe schon 170 Herzkissen genäht, die über die Regio-Klinik in Pinneberg an die operierten Frauen gehen. Besuch bekamen die Marschmerinnen auch von Landfrauen-Vereinen aus der Nachbarschaft. Die Vorsitzenden Martina Kleinwort (Nordende und Umgebung) und Heidi Kieselbach (Holm) ließen sich ebenfalls informieren.

Bereits zweimal hatten die Landfrauen ähnliche Veranstaltungen organisiert. Durch den Erfolg dieser Aktion scheint sicher, dass Vergleichbares in ein paar Jahren wieder stattfinden wird.

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