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Uetersener Nachrichten

13. Dezember 2017 | 11:58 Uhr

Handwerkerschaft : Großer Frühschoppen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Dass der Skiunfall der Kanzlerin Angela Merkel auch Auswirkungen auf den Handwerker-Frühschoppen der Kreishandwerkerschaft Westholstein hat, zeigte sich bei der gut besuchten Veranstaltung im Rellinger Hof, die zugleich auch Neujahrsempfang der handwerklichen Betriebe der Kreise Pinneberg und Steinburg ist.

shz.de von
erstellt am 10.Feb.2014 | 21:35 Uhr

Der geladene Hauptredner Reimer Böge, seines Zeichens CDU-Landesvorsitzender und Europaabgeordneter, musste sein Kommen absagen und zur durch den Kanzlerinnen-Unfall verspätet angesetzten Bundesvorstands-Klausur nach Berlin eilen.

Dafür sprang kurzfristig der auf Rang zwei der CDU-Landesliste gesetzte Europaabgeordneten-Kandidat und ehemalige Landtagsabgeordnete Niclas Herbst ein, um sich den drängendsten politischen Fragen der Handwerkskammer-Mitglieder zu stellen. Auf dem Empfang war viele regionale und lokale Prominenz anwesend, angefangen vom Kreispräsidenten Burkhard E. Tiemann, der die Grüße des Landrats überbrachte, der noch im Skiurlaub ist, Bundestagsabgeordneter Ernst Dieter Rossmann, die Landtagsabgeordneten Beate Raudies, Ines Strelau, Peter Lehnert und Barbara Ostmeier und beispielsweise für die örtliche Prominenz die Uetersener Bürgermeisterin Andrea Hansen.

In ihren Grußansprachen wiesen vor allen Dingen der Präsident des Wirtschaftsverbandes Handwerk Schleswig-Holstein, Ulrich Mietschke, der stellvertretende Kreishandwerksmeister Thomas Dohrn und der Präsident der Handwerkskammer zu Lübeck, Horst Kruse, in seiner launigen Rede darauf hin, dass das deutsche duale System mit seiner betrieblichen Ausbildung in seinen von Meistern geführten Betrieben auch nach den neuen Bestimmungen der Europäischen Union unangetastet bleiben müsse, denn das habe sich mit seinen großartigen Qualitätsstandards bestens bewährt.

Auch wenn die Entsendungsrichtlinien noch im April diesen Jahres in Europa neu geregelt werden sollen und sich die Europaabgeordneten über die Ausführung noch völlig uneinig seien, stehe für ihn und die deutsche christdemokratische Fraktion des Parlamentes fest, so beruhigte Niclas Herbst: „Hände weg vom deutschen Meisterbrief“. Der habe sich bei den hohen Anforderungen an die Qualität der deutschen Handwerksarbeit bestens bewährt und finde internationale Anerkennung.

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