Großer Moorweg : Große Freude bei allen Fußballfans

Der Sportpark, der am Großen Moorweg entsteht, wird der Stadt, die 2011 mit dem Titel „Sportfreundliche Kommune“ ausgezeichnet wurde, alle Ehre machen. Die Sportstätte mit Soccerhalle wird die Stadt aber auch viel Geld kosten. Die Einnahmen aus dem Grundstücksverkauf des Friedlandstraßen-Sportplatzes werden nur etwa die Hälfte der 6,7 Millionen Investitionskosten abdecken.

shz.de von
29. November 2013, 21:39 Uhr

Über die Grundstücksgesellschaft Sportpark Tornesch werden die Hochbauarbeiten realisiert. Der FC Union kommt für die Tiefbauarbeiten in Höhe von 2,8 Millionen Euro auf. Das Geld wird als Zuschuss von der Stadt gewährt und ist vom FC Union innerhalb von 19 Jahren zurückzuzahlen. Welche Mittel aus der beantragten Sportförderung fließen, bleibt abzuwarten. „Es sieht so aus, als ob sich der Kreis aus der Sportförderung verabschieden will. Dabei geben wir über die Kreisumlage die finanziellen Mittel ja sowieso schon“, kritisierte Bürgermeister Roland Krügel das Verhalten des Kreises. Im Haushaltsplan 2014 der Grundstücksgesellschaft Sportpark Tornesch ist eine Kreditaufnahme in Höhe von 1,2 Millionen Euro vorgesehen.

Die Grünen- und FDP-Politiker hatten im Februar dem Bau des Sportparks mit Soccerhalle nicht zugestimmt, weil ihnen die finanziellen Auswirkungen für den Haushalt der Stadt nicht genügend berücksichtigt schienen.

Ziel ist, die Anlage im Mai 2014 betriebsbereit zu haben. Für die Pflege des Sportparks mit den zwei Kunstrasen und einem Rasenplatz sowie der Gesamtanlage kommt die Stadt auf, dafür sind jährlich 40000 Euro vorgesehen.

„Wir sind ganz gewiss auf dem richtigen Weg, denn wir wollen unseren Bürgern und den künftigen Neubürgern im Wohngebiet Tornesch am See gute Sportmöglichkeiten bieten“, so der Bürgermeister.

Der Erste Vorsitzende des FC Union Carsten Richter dankte Politik und Verwaltung für das Vertrauen und die Zusammenarbeit bei den Planungen. „Wir freuen uns auf einen Super-Sportplatz mit vernünftiger Gastronomie und eine Soccerhalle, die zu den modernsten in ganz Schleswig-Holstein zählen wird“, so Carsten Richter.

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