Mit Video : Großbrand in Tornesch: Inferno zerstört Gasthof

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen bereits Flammen aus dem Gasthof.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen bereits Flammen aus dem Gasthof.

Niemand wurde verletzt, aber am Gasthof Kröger entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden.

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18. Februar 2018, 13:32 Uhr

Tornesch | Ein Großbrand hat den Gasthof Kröger in Tornesch zerstört. Bei dem noch aus unbekannter Ursache ausgebrochenen Flammenmeer ist niemand zu Schaden gekommen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Um 3.03 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Tornesch in der Nacht zu Sonntag zum Inferno im Stadtteil Ahrenlohe gerufen. „Für den Gemeindewehrführer Dirk Lolies war es quasi nur ein Blick aus der Haustür, um nach der ersten Alarmierung eine erste Lageeinschätzung auf Sicht geben zu können. Da schlugen bereits Flammen aus dem vorderen Anbau – der ehemaligen Diele, der derzeit von einem Handwerksbetrieb als Lager genutzt wird“, teilte Michael Bunk vom Kreisfeuerwehrverband Pinneberg mit. Aufgrund der Größe des Brandes im dem 105 Jahre alten Gebäude wurde sofort Vollalarm ausgelöst; wenige Minuten später gab es die erste von mehreren Durchzündungen.

Das Feuer konnte zunächst nur schwer unter Kontrolle gebracht werden. „Im Innenangriff bargen Trupps unter Atemschutz noch zwei Gasflaschen, ehe diese Maßnahmen wegen der vom Einsturz bedrohten Decke abgebrochen werden mussten“, sagte Feuerwehrsprecher Bunk. Das Dach bot währenddessen den Flammen Schutz, die sich so ungehindert in den darunterliegenden Zimmern ausbreiten konnten.

70 Einsatzkräfte aus Tornesch und Uetersen waren vor Ort.
Klaus Plath

70 Einsatzkräfte aus Tornesch und Uetersen waren vor Ort.

Die Räume waren an acht Monteure vermietet worden, die sich jedoch selbst noch vor dem Eintreffen der 70 Einsatzkräfte aus Tornesch und Uetersen aus dem Gasthof retteten. Helfer brachten die Bewohner in die nahegelegene Wache Tornesch-Ahrenlohe am Hörnweg.

Der Löschangriff erfolgte mithilfe mehrerer Rohre.
Klaus Plath

Der Löschangriff erfolgte mithilfe mehrerer Rohre.

 

Mit zwei C-Rohren starteten die Kameraden einen Außenangriff; mithilfe der Uetersener Drehleiter wurde das Dach geöffnet, sodass die Flammen und die versteckten Glutnester schließlich gelöscht werden konnten. Um 7 Uhr meldete Einsatzleiter Lolies schließlich „Feuer aus“. Die letzten Kameraden rückten gegen 8.30 Uhr ein. Während des Einsatzes sorgte das THW Barmstedt für die Verpflegung der ehrenamtlichen Helfen.

Am Gasthof entstand nach erster Einschätzung ein wirtschaftlicher Totalschaden. Die Kriminalpolizei Pinneberg wird nun zusammen mit Brandsachverständigen ermitteln, wie es zu diesem Großfeuer in dem Gebäude, das zum Verkauf steht, gekommen war.

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