Kunst : Gronau dreht seinen dritten Spielfilm

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„Namen in Rot“ und „Kalter Frühling“ waren die ersten beiden Streifen in Spielfilmlänge, die Gerrit Gronau, Jung-Regisseur aus Uetersen, produziert hat.

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12. Juli 2012, 18:33 Uhr

Beide hatten es in sich. Ging es bei „Namen in Rot“ (Jugendfilmpreis) um eine Familie, die während des Dritten Reichs ihren jüdischen Freund vor den Nazis versteckt hatte, spielt „Kalter Frühling“ vor dem Hintergrund des beendeten Ost-West-Konfliktes und stellte die Frage auf, was wohl bei einem Erfolg der Putschisten gegen Michail Gorbatschow (August 1991) geschehen wäre.

Nun hat Gerrit Gronau, der im Herbst ein Filmregisseur-Studium aufnehmen will, erneut seine Freunde um sich geschart und mit dem Drehen eines weiteren Spielfilms begonnen. Dabei geht es um drei Jugendliche und deren ganz normalen Alltag in einer Wohngemeinschaft. Keine Nazis, kein Ost-West-Konflikt, aber dennoch reichlich Spannung und Spannungen. „Die Situationen sind schon außergewöhnlich“ so Gronau während einer Drehpause im UeNa-Gespräch.

Einem der WG-Bewohner werden während eines Discobesuches Drogen zugesteckt. Er wirft sie weg, bekommt es jetzt aber mit den Kurieren zu tun. Der Konflikt, der nun folgt, ist aber nur einer von vielen. Denn auch seine Mitbewohner haben Probleme. Und auch die werden nach und nach deutlich.

Der Film soll im Oktober abgedreht, geschnitten und auch vertont worden sein. Geplant ist seine Uraufführung im Herbst. Natürlich wieder im Burg-Kinocenter.

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