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Uetersener Tafel : Grenze der Leistungsfähigkeit erreicht

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Anlässlich der Mitgliederversammlung der Uetersener Tafel e.V. im Martin-Luther-Haus brachte es der Vorsitzende des ehrenamtlich agierenden Vereins, Ferdinand Nanz, auf den Punkt: „Die Grenze der Leistungsfähigkeit ist bei uns erreicht!“ In seinem Jahresbericht machte Nanz deutlich, dass die Tafel vor immer neue Herausforderungen gestellte wird. Dabei tun sich zusehends sprachliche Probleme auf, sei der Zuwachs an Flüchtlingen aus allen Teilen der Welt doch im vergangenen Jahr extrem angestiegen.

480 Erwachsene und 150 Kinder zählten im abgelaufenen Jahr zur Kundschaft der Einrichtung, die jeweils montags, mittwochs und freitags ihre Türen am Finkenbrook öffnet. Dabei leisteten die rund 60 aktiven der nunmehr 145 Mitglieder 17000 Stunden an ehrenamtlicher Arbeit, was der Bürgervorsteher der Stadt Uetersen, Adolf Bergmann, in seinem Grußwort der Stadtverwaltung würdigte. Bergmann: „Die Tafel ist gesund aufgebaut,weiter so!“

Ferdinand Nanz dankte in seinen Ausführungen den zahlreichen Unternehmen, die durch ihre Spendenbereitschaft das soziale Engagement des Vereins erst möglich machen. „Zwar ist das allgemeine Spendenaufkommen leider rückläufig,“ doch fehle es keinesfalls an der Motivation, weiterhin mit viel Initiative das Motto „Essen, wo es hingehört“ weiterzuleben.

Nanz lädt indes jeden Interessierten ein, sich selbst ein Bild von der Uetersener Tafel zu machen. „Unsere Begegnungsstätte steht jedem offen.“ Neben der Einrichtung in der ehemaligen Berufsschule unterhält die Uetersener Tafel auch einen mobilen Service, stehen doch für das Jahr 2015 zwei Fahrzeuge zur Verfügung, die sich ebenfalls nur aus den Mitgliederbeiträgen sowie Spenden und Anteilen aus dem Dachverband der Tafeln in Deutschland finanzieren.

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erstellt am 23.Mär.2015 | 21:37 Uhr

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