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Ökumenischer Gottesdienst : Gottes Zorn ist nun verflogen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Noah und seine Familie waren die Ersten, mit denen Gott seinen Bund geschlossen hat. Nach der Sintflut verspricht er ihnen, die Schöpfung nie mehr zu vernichten. Als sichtbares Zeichen dieser Selbstverpflichtung, die der ganzen Welt gilt, soll der Regenbogen am Himmel stehen. „Jenseits der Flut“ war gestern das Thema des ökumenischen Gottesdienstes zum Erntedankfest.

shz.de von
erstellt am 06.Okt.2013 | 17:51 Uhr

Thema war also das 1. Buch Mose/Genesis 9, 8-17. Pastorin Kirsten Ruwoldt von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde „Am Kloster“, Peter Schneider von der freikirchlichen Gemeinde Tantaus Allee, Diakon Thomas Kleibrink von der katholischen Ortsgemeinde Christkönig, Prediger Volker Wiese vom Martin-Luther-Haus und Pastor Christian Hild von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Erlöser hatten den Gottesdienst im Freien gemeinsam im ökumenischen Arbeitskreis erarbeitet. Kantorin Christiane Haar oblag die musikalische Leitung, die sie gemeinsam mit Saxophonist Yannik Säuberlich ausübte. Die Kinderbetreuung übernahmen Sabine Tank und Doris Michaelis im Martin-Luther-Haus. Drei Impulspredigten gaben Hinweise darauf, inwieweit sich der neue Bund Gottes mit den Lebewesen auf Erden laut biblischer Erzählung auswirkt.

An dem Gottesdienst nahmen rund 150 Gläubige teil, es war bewölkt aber nicht sehr kalt, so dass man seitens der Verantwortlichen gar nicht auf die Idee kam, den Gottesdienst vom Marktplatz in die Klosterkirche zu verlegen, wie bei schlechtem Wetter geplant war. Der Altar, erbaut aus einem Anhänger für landwirtschaftliche Fahrzeuge, war mit Feldfrüchten aber auch Herbstblumen verziert worden. Die Kürbisse, Zucchini und anderen Gemüsesorten, die ausgelegt worden waren, kommen der „Uetersener Tafel“ zugute. Deren ehrenamtliche Mitarbeiter werden sie heute unter den Bedürftigen verteilen.

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