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Festliches Konzert : Gospel- und Orgelklänge in der Kirche

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Kombination Orgel und Schlagzeug ist nicht alle Tage zu hören. In der Tornescher Kirche sorgten Susanne van den Bos, Kirchenmusikerin und Leiterin des Gospelchores Black and Blue, an der Orgel und Jutta Squar-Eggert an Percussion-Instrumenten mit zwei Werken des zeitgenössischen Komponisten Michael Schütz für diesen Hörgenuss.

shz.de von
erstellt am 10.Dez.2013 | 21:15 Uhr

Die Konzertbesucher hörten am frühen Abend des Zweiten Advent in der Tornescher Kirche jedoch nicht nur Stücke auf der Orgel, deren 20. Geburtstag mit dem Konzert gefeiert wurde, sondern auch Gospelklänge. Der Chor Black and Blue gratulierte sozusagen zum Orgelgeburtstag und eröffnete das Programm mit „Sing halleluja“. Alle Plätze in der Kirche, auch auf der Empore und sogar auf den extra aufgestellten Stühlen in den Seitengängen waren besetzt, so viele Interessenten waren gekommen, um den Chor und die Bruhn-Orgel in der für ihre hervorragende Akustik bekannten Tornescher Kirche zu hören. Durch das Programm führte in bewährter Weise Gospelsänger und Kirchenvorstandsvorsitzender Peter Pox. Er erinnerte daran, dass die Orgel der Firma Bruhn aus dem dänischen Apenrade 1993 die nicht mehr funktionstüchtige erste Orgel der Kirche aus dem Jahr 1960 ersetzte. Den vier Registern der alten Orgel wurden 15 neue hinzugefügt, so dass die Orgel 1284 Pfeifen, verteilt auf zwei Manuale und ein Pedal aufweist und nun seit 20 Jahren die Besucher von Gottesdiensten und Konzerten mit ihrem Klang erfreut. Susanne van den Bos spielte darauf am Zweiten Advent das wohl bekannteste Orgelwerk europäischer Kunstmusik, Johann Sebastian Bachs „Tocca und Fuge d-moll“.

Der Gospelchor Black and Blue sang sich mit „Let us sing“ oder „Love is al light“ in die Herzen der Konzertbesucher. Rainer Lankau begleitete den Chor wie bereits bei vielen vorangegangenen Konzerten am Klavier. Umjubelt wurden Stefanie Hahn und Kay Jansen, die als Black and Blue-Mitglieder Solopartien übernommen hatten. Natürlich fehlten auch die beliebten Gospel „O happy day“ und „Go tell it on the mountains“ nicht im Programm. Und bei dem Weihnachtssong „Feliz navidad“ summten viele Konzertbesucher mit. Gemeinsam sangen der Chor und die Besuscher unter Orgelbegleitung am Ende des Konzertes das beliebte Weihnachtslied „Oh du fröhliche ...“. Lang anhaltender Beifall begleitete die Gospelsängerinnen und Sänger, die sich mit „We are marching“ verabschiedeten. Eintritt wurde nicht erhoben, Peter Pox hatte die Konzertbesucher jedoch um Spenden zugunsten der Flutopfer auf den Philippinen gebeten. Gesang und Orgelmusik hatten die Herzen der Besucher geöffnet, sie brachten ihren Dank mit einer Spende für den guten Zweck zum Ausdruck.

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