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Uetersener Nachrichten

20. August 2017 | 08:30 Uhr

Fußball : Goldkopf Kouassi

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am Freitagabend empfingen die 1. Herren des TSV Uetersen den SC Poppenbüttel überraschend nicht im Rosenstadion, sondern auf dem angrenzenden Rasenplatz an der Jahnstraße, wo es Flutlicht gibt. Allerdings war es alles andere als zuschauerfreundlich, dass die Eingänge an der Jahnstraße geschlossen blieben, weil nur am Einlass des Rosenstadions ein Kassierer saß. Als Entschädigung sahen die Zuschauer von Beginn an erfrischenden Offensivfußball der Hausherren, die schon in der dritten Minute das 1:0 auf dem Fuß hatten: Oliver Engl verlängerte Helge Kahnerts Einwurf von rechts in die Mitte, wo TSV-Kapitän Martin Bushaj den Ball aber aus Nahdistanz nicht an SCP-Keeper Christoph Rauchhaupt vorbeibekam.

Bushaj vergab auch die dritte gute Chance, als er nach Jan-Philipp Brodersens Eckstoß am langen Pfosten keinen kontrollierten Kopfball mehr abgeben konnte (9.). Die zweite Gelegenheit besaß direkt davor Kahnert, als sein 18-Meter-Freistoß von einem Poppenbütteler noch zur Ecke gelenkt wurde. Vergeblich reklamierten die Uetersener auf Elfmeter, als Florian Blaedtke im Gäste-Strafraum nach Kahnerts Linksflanke umgestoßen wurde (13.). Danach ließ der Uetersener Angriffswirbel zwar etwas nach, doch nachdem die Gäste auch Kahnerts zweiten Freistoß abgeblockt hatten (23.), führte der nächste ruhende Ball in der 32. Minute zum Führungstor: Brodersen zirkelte die Kugel von rechts mit viel Effekt aufs Tor, „Goldköpfchen“ Kouassi touchierte sie noch minimal – 1:0.

Eine höhere Führung zur Pause wäre möglich gewesen, doch Kahnerts Flachschuss parierte Rauchhaupt gut (35.) und nach Bushajs Pass in die Tiefe jagte Till Mosler den Ball von halbrechts aus freistehend über den Fangzaun (38.). Der in der Halbzeit eingewechselte Tobias Brandt sorgte für neuen Schwung und zog nach einem vom Gegner zu kurz abgewehrten Eckstoß aus 20 Metern wuchtig ab – nur hauchdünn sauste der Ball über die Latte (53.). Langsam aber sicher sorgten sich die TSV-Anhänger: Würde es sich rächen, dass das 2:0 nicht fiel?

Nein, denn die Gäste waren in ihren spielerischen Mitteln zu limitiert. Zwar legten sie im zweiten Durchgang vermehrt den Vorwärtsgang ein, kamen aber nur bei Standardsituationen in den Uetersener Strafraum – und alle Freistoßflanken fing TSV-Torwart Christoph Richter sicher ab. Nur in der 65. Minute hätte das 1:1 fallen können, als Maik Stefan Fischer über links vorpreschte – doch TSV-Verteidiger Oliver Engl grätschte ihn fair ab, eine wichtige Rettungstat. Nach mehreren vergebenen Konterchancen fiel in der 87. Minute endlich das 2:0. Jannick Prien hatte links freie Bahn, drang in den SCP-Strafraum ein und stellte mit einem harten Schuss ins kurze Eck den dritten Sieg in Folge sicher.

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erstellt am 26.Aug.2012 | 20:26 Uhr

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