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Uetersener Nachrichten

23. August 2017 | 20:03 Uhr

Fußball : Goldenes Tor von Hoffmann

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Gerade einmal neun Minuten waren am Donnerstagabend im Derby der Kreisklasse 1 zwischen den 1. Männern des Moorreger SV und den 1. Herren des Hetlinger MTV absolviert, als die Hausherren in Führung gingen. Paul Sarapata verlängerte einen Ball per Kopf zu Marvin Hoffmann, der den Ball von halbrechts aus 18 Metern oben links in den Winkel jagte – ein Traumtor. Für den MSV, der gut begann, war Sarapata selbst zuvor noch knapp gescheitert, als er von halbrechts aus das lange Eck anvisierte, Gäste-Torwart Tobias Radowitz aber per starker Fußabwehr parierte (6.).

„Nach diesen beiden Szenen hatten die Moorreger bis zur Pause keine einzige klare Torchance mehr“, berichtete HMTV-Trainer Marco Kneten, dessen Team am Himmelsbarg nach 25 Minuten das Kommando übernahm, sich jedoch keine große Torchance herausspielen zu können. So war MSV-Keeper Jan-Niklas Bohl nur bei einem Freistoß gefordert, den er sehr gut abwehrte (38.). Nach der Pause änderte sich an den Kräfteverhältnissen zunächst nichts: „Der HMTV hat in der zweiten Halbzeit das Spiel gemacht, ohne dabei wirklich gefährlich zu werden“, analysierte MSV-Coach Arne Frank. So hatten die Gäste zwar im zweiten Durchgang eine Drangphase, doch Bohl ins Schwitzen bringen konnten sie nicht. „Wir hatten die Ballkontrolle, aber es war von beiden Seiten mehr ein Kampfspiel“, analysierte Kneten. In der Schlussphase waren die Hausherren dem 2:0 dann näher als ihr Gegner dem Ausgleich: Martin Skowronek scheiterte knapp; Sarapata hatte Radowitz bereits ausgespielt, traf dann aber das leere Gehäuse nicht; und als Sven Robin Mewes einschoss, hatte Schiedsrichter Olaf Marks (Heidgrabener SV) eine Abseitsstellung ausgemacht.

„Spielerisch waren wir nicht besonders gut, dafür aber kämpferisch vorbildhaft“, so Frank, der urteilte: „Wir haben keinesfalls unverdient, aber auch glücklich gewonnen – wenn es am Ende 1:1 ausgegangen wäre, hätten wir uns nicht beschweren können!“ Ähnlich sah es Kneten: „Für mich war es ein typisches Unentschieden-Spiel. Bitter, dass ein Sonntagsschuss dieses Derby entschieden hat. Gerade für unsere Moral wäre es wichtig gewesen, noch auszugleichen“, haderte Kneten, dessen Team damit auch das dritte Saisonspiel verlor, während der MSV auch seine dritte Partie gewann und auf den zweiten Platz kletterte.

Total unzufrieden trat Kneten die Heimreise aber nicht an und betonte: „Anders als im vorherigen Spiel gegen Tornesch sind wir als Mannschaft aufgetreten, in der jeder für jeden gekämpft hat. Die Spieler haben das, was ich gefordert habe, über 90 Minuten umgesetzt – nun brauchen wir aber endlich ein Erfolgserlebnis!“

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erstellt am 23.Aug.2013 | 17:38 Uhr

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