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Wiedersehen nach 50 Jahren : Goldene Konfirmation in Moorrege

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In Moorrege feierten 63 Frauen und Männer das Jubiläum ihrer Einsegnung.

shz.de von
erstellt am 27.Sep.2016 | 12:00 Uhr

Morrege | „Es ist toll, dass so viele Ehemalige gekommen sind“, freute sich Anne Schmidt, die zusammen mit Anja Eiffert vom Kirchengemeinderat Moorrege-Heist die Goldene Konfirmationsfeier für die Einsegnungsjahrgänge 1964 bis 1966 vorbereitet hatte. Am Sonntag haben sich 63 Frauen und Männer, die damals in die christliche Glaubensgemeinschaft der evangelischen Kirche in Moorrege aufgenommen und jetzt von Pastor Stefan Weißflog in der St. Michaelis-Kirche erneut gesegnet wurden, getroffen. Auch der Pastor freute sich über die rege Teilnahme an der Goldenen Konfirmation und lobte vor der versammelten Gemeinde: „Diese Feier wäre ohne die große Hilfe der in unserer Kirchengemeinde engagierten Ehrenamtler nicht möglich gewesen.“

Im Gottesdienst, der um 10 Uhr begann und musikalisch von Organist Mirsuhiro Ikenoya begleitet wurde, stellte der Pastor die zehn Gebote in den Fokus. Zu Anfang kündigte er jedoch eine kleine „Konfi-Prüfung“ an, für die er Freiwillige suchte. Das war nicht so einfach. Schließlich traute sich Wolfgang Balasus, ehemaliger Schulleiter der Uetersener Rosenstadtschule. Er schlug sich nicht nur wacker, sondern hatte − ganz Lehrer − zu mancher erwarteten Antwort noch Zusatzinformationen parat.

In seiner Predigt erinnerte Weißflog die Goldkonfirmanden an das, was sie früher aus der alttestamentlichen Lesung alles auswendig lernen mussten, zum Beispiel die zehn Gebote. Sie würden das Zusammenleben der Menschen regeln. Es gehe darum, sie ins Herz zu lassen, nicht nur zu lernen. „Liebe deinen Nächsten…“ sei dabei das höchste Gebot. Es verhindere die Unterdrückung durch den Stärkeren und sei somit eine Befreiung für den Schwächeren. Am Ende des Gottesdienstes segnete der Pastor die Goldkonfirmanden erneut zu viert vor dem Altar.

Dem Gottesdienst folgte ein gemeinschaftliches Essen und Kaffeetrinken im Heistmer Lindenhof. Dabei gab es für die ehemaligen Konfirmanden, von denen Ilse Maute, geborene Lange, aus Ditzingen in Baden-Württemberg die weiteste Anreise hatte, nicht nur viel zu erzählen. Pastor Weißflog und sein Helferteam verlasen Konfirmationssprüche und wollten zum Vergnügen aller wissen, wer welchen Spruch vor 50 Jahren erhalten hatte – ein nicht ganz leichtes Unterfangen.

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