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Uetersener Nachrichten

17. Dezember 2017 | 17:27 Uhr

Handball : Glücksgefühle für Dennis Lißner

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Derbysieger, Derbysieger, hey, hey“, schallte es aus dem Kreis, den die 2. Männer des TuS Esingen am Sonnabend um 19.10 Uhr bildeten. Zuvor hatten sie das Hamburg-Liga-Derby beim TSV Ellerbek II in überzeugender Manier mit 25:17 gewonnen und damit auch die 21:24-Heimpleite, die sie am 31. Oktober 2015 kassiert hatten, mehr als wettgemacht. „Eine Erkenntnis dieser Partie lautet, dass es auch richtig Spaß machen kann, in der Abwehr zu ackern und zu arbeiten“, frohlockte TuS-Trainer Dennis Lißner.

shz.de von
erstellt am 01.Feb.2016 | 20:42 Uhr

In der Rudolf-Harbig-Halle agierten die Esinger von Beginn an sehr aggressiv und beweglich in der Abwehr. Zwar vergab Leonard Dombrowski beim ersten Angriff, doch den zweiten nutzte Tobias Haan von halbrechts aus zum 0:1. Beim 1:1 (4. Minute) und beim 3:3 (10. Minute) gelang es den Hausherren nur zweimal, einen ausgeglichenen Spiel- stand zu erreichen ‒ ansonsten lagen die Tornescher durchgehend in Führung. Daran hatte auch TuS-Torwart Jan-Michael Bruhn einen großen Anteil, der in der siebten Minute einen Siebenmeter des Ellerbekers Oliver Kloster parierte und auch danach mit starken Rettungstaten glänzte. Von 4:5 (13.) setzten sich die Esinger mit drei Toren in Folge auf 4:8 ab. Näher als bis auf drei Tore ließen die TuS-Spieler ihren Gegner danach nicht mehr herankommen. Zwar scheiterte Dombrowski, nach vier verwandelten Strafwürfen, in der 28. Minute erstmals von der Siebenmeterlinie aus an Isaac Luarte Correas, dem Ex-Esinger im TSV-Tor ‒ doch dafür sprang dann Yannick Hellmich ein und verwandelte den nächsten Siebenmeter zum 9:13-Pausenstand. „In meiner Halbzeitansprache konnte ich nichts bemängeln, sondern nur die überragende Abwehrleistung loben“, gewährte Dennis Lißner einen Einblick in seine Kabinen-Ansprache. Kurz nach dem Seitenwechsel parierte Bruhn mit einer Beinabwehr den nächsten Siebenmeter und legte damit den Grundstein dafür, dass sein Team mit drei Toren in Folge auf 9:16 davonzog. Dass Dombrowski sich im zweiten Durchgang schon etwas für seinen darauf folgenden Einsatz bei den 1. Männern schonte und kein weiteres Tor mehr erzielte, war zu kompensieren: „Unser Lazarett hat sich gelichtet, so dass wir wieder mehr Alternativen haben“, frohlockte Dennis Lißner.

So setzten sich die Esinger immer weiter ab und das 13:23, das Hellmich von Linksaußen erzielte, bedeutete die erste Zehn-Tore-Führung (50.). In der Schlussphase betrieben die Ellerbeker noch etwas Ergebniskosmetik zum 17:25-Endstand. „Bei so einem Auftritt bekomme ich als Trainer Glücksgefühle“, sagte Dennis Lißner, der vom „bisher besten Saisonspiel“ sprach und lobte: „Wir haben eine Weltklasse-Abwehrleistung gezeigt und auch im Angriff sehr diszipliniert agiert!“

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