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Uetersener Nachrichten

24. Oktober 2017 | 08:10 Uhr

Einladung : Gipfeltreffen Verkehr

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Kommt jetzt Bewegung in die anscheinend festgefahrenen politischen Bewertungen der zukünftigen Verkehrssituation in Tornesch?

shz.de von
erstellt am 03.Feb.2012 | 21:03 Uhr

Uetersens Bürgermeisterin Andrea Hansen und der Vorsitzende des Bauausschusses, Günter Wehner, suchen das Gespräch und laden ihre Tornescher Amtskollegen zu einem Fachgespräch über die Verkehrssituation in der Region ein. Daran sollen, so der Uetersener Vorschlag, auch die Stadtplaner teilnehmen.

Andrea Hansen zur Begründung der Uetersener Initiative: „Die aufgeregten Stimmen in Tornesch zu einem F-Plan-Beschluss des Uetersener Bauausschusses und sachfremde Vorwürfe an unsere Adresse machen deutlich, dass eine grundlegende Information zu den Uetersener Interessen und ein fachlicher Austausch dringend geboten sind. Wer baut, muss von Anfang an an den Verkehr und die Folgen für die Umgebung denken. Alle Maßnahmen müssen so ausgestaltet sein, dass auch künftige Generationen damit leben können. Deshalb ist so ein ‘Verkehrs-Ratschlag’ jetzt ein guter Weg, um zurück auf die Sachebene zu kommen.“

Die Bürgermeisterin ist erfreut darüber, dass ihr Tornescher Amtskollege, Roland Krügel, ihren Vorschlag eines „Regionalpakts Verkehr“ für neue Zughalte „an unserem gemeinsamen Bahnhof aufgegriffen hat“. Die Region Uetersen-Tornesch-Moorrege werde gestärkt, wenn alle Bürgermeister der Städte und Gemeinden gemeinsam Druck in Kiel machen.

Auf der Straße wie auf der Schiene sollte das Motto gelten: „Gemeinsam geht’s besser.“ Indes hat bei Teilen der Politik Zweifel eingesetzt, ob der Beschluss, die Erweiterung HellermannTytons zu stoppen, richtig war. Rolf Maßow (FDP): „Wir werden das Thema am Montag noch einmal in der Fraktion behandeln. Allerdings sei es nach wie vor so, dass die Stadt Uetersen beim Großvorhaben „Tornesch am See“ ein Problem damit habe, dass verkehrsentlastende Maßnahmen durch die Tornescher Seite verhindert werden. Hier wünsche man sich mehr Weitsicht, sprich: ein vorgeschaltetes Verkehrsgutachten. Roland Krügel sagte auf UeNa-Nachfrage, ob er die Einladung aus Uetersen annehmen werde: „Es ist bereits ein Gespräch bei der Stadtverwaltung geplant gewesen. Am Donnerstag, 9. Februar, treffen wir diesbezüglich zusammen. Das war meine Anregung. Wahrscheinlich haben sich die beiden Einladungen überschnitten.“

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