Windpark : Gewerbesteuer für Nachbarn?

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Zu den geplanten Gesprächen zwischen der Stadt Uetersen und den Gemeinden Neuendeich, Klein Nordende und Groß Nordende schlagen die Uetersener Grünen eine gerechte Aufsplittung der zukünftigen Gewerbesteuereinnahmen aus dem Windpark vor. Für die Grünen erklären Sylvia Jacobi und Thorsten Berndt gegenüber den Uetersener Nachrichten: „Es ist gut, wenn hier Gespräche geführt werden. Wir würden uns freuen, wenn es zu einer Erweiterung und einem Repowering des Windparks kommt und wenn die drei betroffenen Kommunen gegenüber dem Kreis und dem Land an einem Strang ziehen.“ Thorsten Berndt: „Wir schlagen vor, zukünftige Gewerbesteuereinnahmen aus dem Windpark zwischen den betroffenen Kommunen gerecht aufzuteilen.

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31. Juli 2012, 19:16 Uhr

Es könnte ein Schlüssel entwickelt werden, nach dem dann die Erträge verteilt werden. So könnte um jede Windmühle ein Radius von einem Kilometer gezogen und dann der prozentuale Anteil der jeweiligen Gebiete der Kommunen als Grundlage genommen werden.“ Sylvia Jacobi: „Eine Erweiterung des Uetersener Windparks muss sich den Landschaftsqualitäten der Marsch anpassen. Diese Vorgabe muss intelligent und schonend für Mensch und Natur gelöst werden, da alternative und dezentrale Energiequellen in Zukunft unabdingbar werden. Darum schlagen wir vor, dass solche Projekte zukünftig gemeinsam mit allen betroffenen Gemeinden entwickelt werden. Das Schleswiger Umland hat es beispielsweise vorgemacht. 23 Kommunen haben sich zu einem Zweckverband zusammen geschlossen und gemeinsam ein Gewerbegebiet realisiert. Alle sind davon betroffen und jeder sollte davon profitieren!“

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