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Silvesterwünsche : Gesundheit und Frieden für 2016

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Das alte Jahr endet, das neue beginnt - Zeit innezuhalten, um zurückzublicken und einen Ausblick zu wagen. Menschen aus der Region verraten ihre Wünsche für 2016:

shz.de von
erstellt am 30.Dez.2015 | 18:20 Uhr

Pastor Andreas-Michael Petersen, Kirchengemeinde Haselau: „Wünsche können groß sein, unverschämt auch. Es sind ja Wünsche. Meine Wünsche sind groß und viel und steigen auf wie die Raketen am Silvesterabend: dass wir Menschen endlich klug werden und die Gewalt aus unseren Handlungsoptionen verbannen; dass möglichst viele Menschen das Leben verlassen dürfen, wenn die Zeit gekommen ist – und bitte nicht vor der Zeit; dass wir uns oft treffen zu fröhlichen, Mut machenden Gottesdiensten; dass viele Menschen unserer Einladung zur Geburtstagsfeier des höchsten Gebäudes der Haseldorfer Marsch am 19. Juni folgen; dass wir wirkliche Integration hinbekommen für die Menschen, die bei uns fremd und anders sind; dass wir in den Kirchengemeinden wieder genug tolle Menschen finden, die sich für die Wahl der Kirchengemeinderäte am 1. Advent 2016 zur Verfügung stellen und dass wir in allen großen und kleinen Dingen des Alltags – in den Höhen wie in den Tiefen – den Segen entdecken, mit dem Gott unser Leben reich macht. Und: dass es für Sie alle, die diese Wünsche lesen, ein gutes Jahr 2016 werde.“

CDU-Landtagsabgeordnete Barbara Ostmeier, Hetlingen: „Gesundheit ist sicher das Wichtigste, was sich jeder von uns wünscht. Und in Anbetracht der Herausforderungen, die sich uns auch im kommenden Jahr wieder stellen werden, kommt es mehr denn je darauf an, dass wir aufeinander zugehen, einander zuhören und im Ringen nach Lösungen, respektvoll miteinander umgehen. Die Bewältigung der Flüchtlingsströme kann uns genau dies lehren. Gemeinsam das Bestmögliche füreinander erreichen, - das wünsche ich mir für das Jahr 2016.“

Julius Körner, Kinder- und Jugendbeiratsvorsitzender, Hetlingen: „Persönlich wünsche ich mir, dass es erfolgreich weitergeht - zum Beispiel im schulischen Bereich. Als Vorsitzender des Jugendbeirates in Hetlingen freue ich mich, dass wir viel erreicht haben und vieles, was wir angefangen haben, auf einen guten Weg bringen konnten. Wir haben das Projekt Nachtbus für die Dörfer zwischen Wedel und Uetersen von Anfang an unterstützt. Beim Landeswettbewerb ,Unser Dorf hat Zukunft’ haben wir eine gute Vorstellung abgeliefert. Ich hoffe, dass wir Projekte, die wir angestoßen haben - wie die Schülerbeförderung - im Jahr 2016 erfolgreich umsetzen können.“

SPD-Landtagsabgeordneter Thomas Hölck, Haseldorf: „Ich wünsche mir für 2016, dass der Bürgerkrieg in Syrien beendet wird. Dass wir die Akzeptanz und unsere Willkommenskultur gegenüber den Flüchtlingen nicht verlieren. Dass die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer auch 2016 wieder die Kraft finden, den Flüchtlingen, den Bewohnern in den Pflegeheimen, den Bedürftigen in den Tafeln und Menschen in den vielen anderen sozialen Einrichtungen beizustehen. Ganz besonders wünsche ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, meiner Familie und mir Gesundheit und Wohlergehen.“

Diakonin Carmen Baldzun, Kirchengemeinde Moorrege: „Ich wünsche mir privat Gesundheit für meine Familie. Im Größeren wünsche ich mir Frieden. Ich wünsche mir, dass sich die Welt so verändert, dass die Flüchtlinge, die in den vergangenen Monaten gekommen sind, auch in ihren Heimatländern wieder in Freiheit und in Frieden leben können und dass jeder da willkommen ist, wo er sein Zuhause und seine Heimat findet.“

Rainer Jürgensen, Amtsdirektor des Amtes Moorrege: „Privat wünsche ich mir für mich und meine Familie inklusive unserer beiden Hunde Gesundheit. Für das Amt Moorrege wünsche ich mir, dass wir weiterhin so erfolgreich arbeiten können wie bisher. Wir haben vieles auf den Weg gebracht und gut umsetzten können. Auch mit der Situation der Flüchtlinge im Amtsbereich kommen wir zurecht. Wir haben aktuell über 300 Flüchtlinge, die auf die amtsangehörigen Gemeinden verteilt wurden. Weil es wenig Wohnraum zur Miete gibt, haben wir die ersten mobilen Ferienhäuser aufgestellt.“

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