Neujahrsempfang 1 : Gestaltung mit Rückenwind

Die Elmshorner Sozialdemokraten haben das neue Jahr begrüßt. Traditionell trafen sich die Genossinnen und Genossen im Industriemuseum.

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08. Januar 2012, 21:17 Uhr

Vor rund 100 Gästen eröffnete Landtagskandidatin Beate Raudies die Veranstaltung. Elmshorns Bürgermeisterin Brigitte Fronzek begann ihr Grußwort humorvoll: Nein, sie sei nicht der Grund, warum der Neujahrsempfang in einem Museum stattfinde, auch wenn das ihr Mann anlässlich ihrer langen Amtszeit scherzhaft anmerkte. „Als Bürgermeisterin starte ich nun zum fünften Mal in ein Jahr mit einer Landtagswahl“, sagte sie. Sie rief dazu auf, den Streit über die besten Konzepte zu führen. „Die Ziele Bildung, Gerechtigkeit und Teilhabe sind bei allen Parteien dieselben, jedoch unterscheiden wir uns in den Wegen, auf denen wir unsere Gesellschaft mitnehmen wollen.“ Sie hoffe, dass sich die Bürgerinnen und Bürger engagiert und interessiert an diesem Landtagswahlkampf beteiligen werden. „Ich wünsche mir ein Jahr voller Rückenwind“, schloss sie ihre Rede ab.

Landrat Oliver Stolz, der wiederholt als Neu-Elmshorner begrüßt wurde, ging auf das vergangene Jahr und die Herausforderungen in 2012 ein. Er wolle dazu aufrufen, diese gemeinsam anzugehen. „Alle sind gefragt, Ergebnisse abzuliefern, und zwar im Sinne der Menschen und der Sache.“ Stolz lobte die Schulsozialarbeit im Kreis Pinneberg, die vorbildlich für andere Kreise sei. Er sagte, alle zusammen müssten die Energiewende gestalten. „Es gibt eine breite, eindeutige Zustimmung für den Ausstieg aus der Atomenergie. Aber es liegt noch viel Arbeit vor uns.“

Gemeinsame Strategien zu erarbeiten sei eine der enormen Herausforderungen für die kommenden Jahre und Stolz verkündete eine Vision: er wolle zur nächsten Bürgermeisterkonferenz Brigitte Fronzek mit einem E-Auto abholen um dann gemeinsam nach Büsum auf die Fähre zu fahren.

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