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Ausbau Hochfeldstraße : Geschaufelt wird nur mit der Hand

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Hochfeldstraße soll ausgebaut werden. Die Arbeiten der Firma Eggers haben bereits begonnen. Doch sie kommen nicht so recht vom Fleck. Der Grund dafür liegt in der Tiefe. Dort nämlich befinden sich die Versorgungsleitungen. Gas-, Wasser-und Stromleitungen – das ist allgemeine Regel und auch nicht weiter problematisch – werden in der Erde verlegt. Nach vorher festgelegten Plänen und anschließender Dokumentation. So ist es später möglich, die einzelnen Leitungen ihren Funktion zuzuordnen.

An der Hochfeldstraße verhält es sich ein wenig anders. Dort stoßen die Bauarbeiter regelmäßig auf Kabel, die nirgendwo verzeichnet sind. Augenscheinlich handelt es sich um Stromleitungen, die in etwa 60 Zentimeter Tiefe quer zum Straßenverlauf gespannt sind. Die erste Frage, die sich die Bauausführenden nun stellen ist, ob es sich bei den Kabeln um aktuelle Anschlüsse oder um „Blindkabel“ handelt, also Verbindungen, die früher einmal von Bedeutung waren, jetzt aber nicht mehr. Weil davon ausgegangen werden muss, dass die Kabel auch heute noch Strom transportieren, wird bislang vermieden, sie zu durchtrennen, um sie gegebenenfalls später wieder zu flicken.

Werden die Kabel jedoch im Boden belassen, ist ein zügiges Arbeiten mithilfe Großgeräts nicht möglich. So muss in aufwändiger Handschachtung verfahren werden. Dreieinhalb Meter tief muss geschaufelt werden. Und das hält auf.

Vor Ort spricht man von inzwischen zwei Wochen, die man verloren habe. Die Maßnahme hat erst vor etwa einem Monat begonnen.

Nun verlege man zwar parallel bereits die Hausanschlüsse, was vorher so nicht geplant worden sei, wird informiert, doch ewig so weitergehen könne das nicht. Schon in der kommenden Woche könnte es daher eine Entscheidung über das weitere Vorgehen geben, insofern in regelmäßigen Abständen weitere fragwürdige Kabel an der Hochfeldstraße gefunden werden.

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erstellt am 22.Okt.2014 | 17:30 Uhr

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