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Raiffeisenbank Elbmarsch : Geschäfte entwickeln sich positiv

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die positive Geschäftsentwicklung im vergangenen Jahr sowie ein intensiver ein Blick über das eigene Verbereitungsgebiet hinaus haben die Mitgliederversammlung der Raiffeisenbank Elbmarsch bestimmt. „Wir können optimistisch in die Zukunft schauen“, sagte Vorstand Sönke Hahn.

shz.de von
erstellt am 22.Aug.2012 | 20:38 Uhr

Von einer gestiegenen Bilanzsumme berichtete er. Sie sei im Jahr 2011 um 4,3 Millionen Euro oder 2,9 Prozent auf 149,2 Millionen Euro gewachsen. Das Einlagengeschäft der Raiffeisenbank florierte im vergangenen Jahr ebenfalls. Es stieg um neun auf 103,2 Millionen Euro.

Gerne borgen sich die Kunden bei der Genossenschaftsbank Geld. Das Kreditvolumen stieg um 6,2 Prozent auf 75,5 Millionen Euro. In vier Jahren wuchs diese Summe um 40,7 Prozent, berichtete Hahn. Bei vielen Mitbewerbern sieht er die Tendenz, mit Blick auf neue Eigenkapitalvorschriften (Basel III) die Kreditvergabe zu drosseln. „Es darf nicht zu einer Kreditklemme kommen“, stellte der Raiba-Mann klar. Man werde alles daran setzen, die mittelständigen Kunden zu unterstützen.

Der Jahresüberschuss beläuft sich auf knapp 328000 Euro. Hauptziel der Kreditgenossenschaften sei es nicht, möglichst viel Geld zu verdienen, sondern die Mitglieder so zu fördern, dass sie ihre wirtschaftlichen Ziele erreichen, sagte der Vorstand. Er konnte von einer Steigerung der Teilhaber von 1545 in 2010 auf 1579 im vergangenen Jahr berichten.

Mit Blick auf das von den Vereinten Nationen ausgerufene Jahr der Genossenschaften rief Hahn die 180 Anwesenden zu mehr Selbstbewusstsein auf. „Genossenschaften schaffen eine bessere Welt“, erklärte er. Sie übernehmen wirtschaftliche und soziale Verantwortung. Vielleicht habe der Spott der großen Banken dafür gesorgt, dies nicht mehr so offensiv zu vertreten. „Die Finanzkrise bestätigt uns darin, eine Bank zu sein, die der Gesellschaft gute Dienste leistet“, verkündete Hahn.

Schlecht behandelt fühlt man sich bei der Raiba Elbmarsch von der großen Politik. Nach dem Lehman-Crash habe sich vieles verändert, sagte der Raiba-Vorstand. Es gebe immer mehr Regularien und Bürokratie. Der „Casinomentalität“ mancher Banker habe dies keinen Einhalt gebieten können. Der Hetlinger urteilte: „Die neuen Regeln treffen die Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken.“

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