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zwischen HImmel und Erde : Genussvolle Momente zum Nachdenken

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

80 Gäste konnte Hans-Jürgen Klatt anlässlich des Konzerts „Zwischen Himmel und Erde“ in der Christuskirche an der Tantausallee begrüßen. Zu Gast war das Musiker-Ehepaar Matthias Krohn (Marimba) und Page Woodworth (Violine). Mit feinsinnigen, zauberhaften Klängen und lebhaftem Virtuosenspiel spannten die beiden Solisten einen weiten musikalischen Bogen von der Klassik bis zur Moderne.

Im Geigenspiel von Page Woodworth schwangen ihre reichen Erfahrungen als Orchestermusikerin, in der Kammermusik und als Solistin mit. Matthias Krohn entdeckte seine Leidenschaft für die Marimba während des klassischen Schlagzeugstudiums. Diese Begeisterung kommt regelmäßig während seiner Konzerttätigkeit zum Ausdruck, nicht zuletzt als Mitbegründer des „German Marimba Duos“, sowie in mannigfaltigen Kompositionen für die Marimba. Einige Kompositionen von ihm waren in der Christuskirche zu hören.

Die Kunst der beiden Musiker zog das Publikum in den Bann der Musik. Der warme Klang von Ahorn, Fichte und Palisander – der Glanz der Geige, gepaart mit der kräftigen Resonanz der Marimba - erfüllte den gesamten Gottesdienstraum der Kirche. Vier Schlägel – ein studierter Marimbaphonist muss das können – und ein Bogen wirbelten zeitweilig durch die Luft und erschufen mit meisterhafter Genauigkeit und spielerischer Schnelligkeit außergewöhnliche Klangbilder: pure Spielfreude als Hör- und Sehgenuss für die Sinne. Den Kontrapunkt bildeten getragene Stücke wie „A Little Prayer“. Mit diesen Eindrücken und einem irischen Ostersegen wurde das Publikum aus dem Konzert entlassen.

Matthias Krohn spielt die Konzertmarimba YM 6000 aus dem Hause Yamaha. Das Instrument mit Klangplatten aus ausgewähltem Honduras-Palisander und einem Tonumfang von fünf Oktaven erzeugt den typisch klaren und warmen Marimbasound.

Nach dem Konzert hatten die Besucher Gelegenheit, das Instrument kennenzulernen. Ihnen wurde auch erklärt, dass die Resonanzröhren unterhalb der Klangplatten auf die jeweilige Tonhöhe abgestimmt sind und die Marimba auf natürliche Weise verstärken. Der Violine konnten sich die Besucher ebenfalls annähern. Diese Geige ist eine Arbeit des italienischen Meisters Vincenzo Gagliano (Neapel) aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Charakteristisch für dieses Instrument ist der strahlend warme Klang. Mitzuteilen ist noch, dass die Ausstellung „OsternErlebt!“ von rund 1800 Menschen besucht wurde. Sie endete Ostersonntag.

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erstellt am 29.Mär.2016 | 20:44 Uhr

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