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Uetersener Nachrichten

17. Oktober 2017 | 15:06 Uhr

Wahlprogramm : Genossen setzen auf Gewinn

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Vier plus X“ ist das Ziel der Haseldorfer SPD, so deren Spitzenkandidat Thomas Hölck. Denn neun Christdemokraten sitzen in der Gemeindevertretung derzeit vier Sozialdemokraten gegenüber.

shz.de von
erstellt am 10.Mai.2013 | 20:51 Uhr

Alle Generationen will die SPD mit ihrem Wahlprogramm im Blick haben, Motto „Füreinander – miteinander“. Ein soziales Netzwerk soll geknüpft werden. „Haseldorfer, die sich engagieren möchten, sollen mit Menschen zusammengebracht werden, die Hilfe benötigen“, erklärt Hölck.

Eine zentrale Anlaufstelle soll gegründet werden, getragen von einem Verein oder einer Genossenschaft. Die Einkaufsfahrten für die Senioren mit dem Gemeindebus sind ein guter Anfang, finden die Genossen, aber warum wird der Bus nicht von jungen Haseldorfern am Freitagabend genutzt, die in die Disco wollen?

Einige Pläne hat die SPD im Bereich Umwelt und Naturschutz. So soll die Aktion „Sauberes Dorf“ wiederbelebt, Ladestationen für E-Bikes und Elektroautos müssen eingerichtet und der Radtourismus ausgebaut werden. Das Elbmarschenhaus und die dort angesiedelten Organisationen sollen sich mehr als bisher um die Förderung des Naturverständnisses bei der Dorfjugend kümmern.

Beim Thema Deichsicherheit wollen die Sozialdemokraten die Folgen der Elbvertiefung im Auge behalten. Dazu gehört nicht nur die Verschlickung des Hafens, sondern auch die Versalzung des Flusswassers sowie die Auswirkung für die Obstbauern. Angesichts der Big-Brother-Aktion des Wasser- und Schifffahrtsamtes will sich die SPD für den Erhalt des Haseldorfer Hafens stark machen.

Zu wenig wird im Dorf fürs Energiesparen getan, steht für die Roten fest. LED- oder Energiesparlampen in den Straßenlaternen ist nicht genug. Die Turnhalle muss energetisch saniert und die Energieerzeugung auf regenerative Ressourcen umgestellt werden. Um den Verkehr sicherer zu machen, will die SPD zusammen mit den Bürgern eine Liste der neuralgischen Punkte aufstellen und über Verbesserungen beraten. Dabei gilt das Augenmerk besonders dem Ortseingang am Altenfeldsdeich, wo eine Verschwenkung oder ein Kreisel für Besserung sorgen könnte. „Schulden reduzieren“ ist für die SPD wichtig, denn die liegen derzeit bei 1,8 Millionen Euro. Langfristig wird ein „ausgeglichener, schuldenfreier Haushalt“ angestrebt.

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