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Genie und Wahnsinn − zwei Brüder des Erfolgs?

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Es gibt kein großes Genie ohne einen Schuss Wahnsinn. Oder: Rauschmittel als Basis geistigen Schaffens - wer kennt diese unheilige Allianzen vieler Dichter und Denker nicht? Musiker, Maler, Lyriker... „Flaschenfutter“ ist wohl auch für Dylan Thomas, den bedeutendsten walisischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, geistige Inspiration gewesen. Der exzessive Umgang mit Whisky hat 1953 aber auch zu seinem frühen Tod mit nur 39 Jahren geführt. Zuvor hatte er wortgewaltige und kraftvolle Gedichte verfasst. Sein bekanntestes Werk, „Unter dem Milchwald“ wurde zunächst als Hörspiel und dann als Theaterstück verfasst. Den Spuren dieses Exzentrikers folgte der Hamburger Fotograf Tom Krausz, der die wichtigsten Stationen des Walisers in markanten Fotos festgehalten hat. Diese Fotos sind, als eine Art Biografie, jetzt im Museum Langes Tannen zu sehen. Zur Vernissage wird am Sonnabend, 11. Juni, um 16 Uhr in die Museumsscheune an der Heidgrabener Straße eingeladen. Kunsthistorikerin Dr. Henriette Väth-Hinz wird thematisch in die Ausstellung einführen. Diese ist mittwochs bis sonnabends in der Zeit von jeweils 14 bis 18 Uhr zu sehen. Nach Wales zog es den Fotografen übrigens nicht alleine, sondern gemeinsam mit Elke Heidenreich. Zusammen mit ihr entstand ein Buch sowie ein Film, der bei Arte gezeigt wurde.

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erstellt am 10.Jun.2016 | 16:00 Uhr

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