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Demografische Entwicklung : Generationen fusionieren

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Generationsübergreifende Projekte haben Mädchen und Jungen des „WiPo-Profils“ am LMG entwickelt. Die Ergebnisse dieses Wirtschafts- und Politikkurses führten am Sonntag zu einem ersten Treffen außerhalb des Klassenraumes.

shz.de von
erstellt am 20.Jan.2014 | 21:16 Uhr

Zu dieser „Konferenz der Generationen“ eingeladen worden waren von Schülerseite Multiplikatoren Uetersener Vereine und Verbände, Politiker aller Fraktionen, Bürgervorsteher Adolf Bergmann und Bürgermeisterin Andrea Hansen. Ort der Zusammenkunft war die Mensa an der Bleekerstraße. Und diese Raumgröße wurde auch benötigt. Schließlich sollte nicht nur am großen Konferenztisch ausreichend Platz sein, sondern später auch für die Gruppenarbeiten.

Etwa 100 Gäste konnten von Christopher Babecki, Niklas Ziehm, Judith Jäger, Laura Silber und Julian Landmann, dem Leitungsteam der Oberstufenschüler, begrüßt werden. Alleine das darf bereits als Erfolg gewertet werden. Ein Interesse an der Thematik besteht somit. Ferner überzeugten die von Schülerseite bereits entwickelten und nun vorgestellten acht Projekte.

Ins Auge gefasst wurde ein Generationenchor, in dem nicht nur Alt und Jung mitmachen sollen, sondern von dem auch alte und neue Chorliteratur gesungen wird. Möglicherweise gibt es solche Chöre bereits in Uetersen, nichtsdestotrotz stieß die Idee auf Interesse. Wie auch beim Schrebergarten-Projekt, bei dem Jugendliche und Senioren gemeinsam anpflanzen und später ernten sollen.

Ein Filmprojekt, die „Jobbörse Uetersen“, gemeinsame Kinoabende, ein Schachturnier, generationsübergreifende Kochveranstaltungen und „Sport verbindet“ sind weitere Ideen, die während des etwa zweieinhalbstündigen Nachmittages an der Bleekerstraße im Mittelpunkt standen.

Das Sport-Projekt ist passiver Natur. Es beinhaltet nämlich ein Treffen zwischen den Generationen, bei dem (zum Beispiel) ein Fußballspiel im Mittelpunkt steht, das im Fernsehen verfolgt wird. Dennoch hat eine solche Idee zweifelsohne Charme. Im Anschluss an die Vorstellung der Schülerarbeiten wurde im kleinen Kreis weiter diskutiert. Interessierte an den jeweiligen Projekten fanden sich an „Runden Tischen“ zusammen und vertieften die einzelnen Vorhaben. Auch Neues wurde erarbeitet und am Ende der Konferenz vorgestellt.

Vereinbart wurde, die einzelnen Projekte über Sprecher der Interessierten weiter voranzutreiben, Adolf Bergmann regte an, sich mit den anderen Schulen zu vernetzen und sich auch in den Arbeitskreis Stadtentwicklung einzubringen, der demnächst erstmals tage. Weiter warb Bergmann dafür, an der Jugendversammlung teilzunehmen, wenn er zu einer solchen einlade.

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