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Uetersener Nachrichten

12. Dezember 2017 | 02:19 Uhr

Sterne des Sports : Gemeinschaft ist hohes Gut

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Die Sportvereine des Kreises Pinneberg legen in besonderer Art und Weise Wert auf Gemeinschaft und sind sich gerade angesichts des großen Zuwachses an Flüchtlingen und Asylsuchenden ihrer Verantwortung bewusst“, sagte Sönke-Peter Hansen, Vorsitzender des Kreissportverbands Pinneberg (KSV), in seiner Laudatio bei der Verleihung der „Sterne des Sports“.

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erstellt am 11.Nov.2015 | 18:58 Uhr

Es drohe aber ein großer Einschnitt für den Vereinssport, wenn die Sporthallen langfristig für die Unterbringung von Flüchtlingen genutzt würden: „Wir haben gesellschaftspolitischen Sprengsatz genug in unserem Lande. Die wertvolle Arbeit der deutschen Sportvereine für ihre Mitglieder und die Gesellschaft sollte keiner aufs Spiel setzen!“

Elf Vereine, so viele wie nie zuvor, hatten sich in diesem Jahr an dem Wettbewerb der Volks- und Raiffeisenbanken in Kooperation mit dem Deutschen Olympischen Sportbund beteiligt. Kreative, innovative Maßnahmen in Bereichen wie Gesundheit, Jugend- oder Seniorenarbeit, Integration oder Gleichstellung erhalten mit dem „Stern des Sports“ eine Würdigung.

Auch der Volksbank Pinneberg-Elmshorn sei es eine Herzensangelegenheit, den Vereinssport zu unterstützen, so Vorstandsmitglied Uwe Augustin. Der Sport vereine und integriere Menschen, deshalb wolle die Volksbank dabei helfen, ihn mit Ideen und Engagement weiterzuentwickeln.

Eine Prämie erhielten unter anderem der TSV „Gut Heil“ Heist für die Einführung von Trendsportarten, der Pinneberger Tennisclub für die Einrichtung einer Arbeitsgemeinschaft für Kinder mit geistiger Behinderung und der EMTV für die Partnerschaft mit mehreren Kindergärten. Den zweiten Platz belegte der Tennisverein Uetersen für sein breit aufgestelltes Angebot, das neben dem Familien- auch den Inklusions- und Leistungssport sowie verschiedene Kooperationen zwischen Schulen, Kindergärten und dem Verein umfasst. Der erste Platz ging an den TuS Esingen. Die Jury aus Bank-, Bürgerstiftungs- und KSV-Vertretern würdigte das „Lebenswerk“ des Vereins, der es durch seine Kreativität bei Bewahrung von Traditionen schafft, auf der Höhe der Zeit zu bleiben.

Von über 2000 Mitgliedern sind 910 Kinder und Jugendliche, für die der Verein Angebote in zwölf Sparten bereit hält und dabei auch neuen Sportarten eine Chance bietet. Neben Kooperationen mit Schulen kommt auch die überfachliche Jugendarbeit nicht zu kurz. Sportlich spielt die männliche Handball-A-Jugend erstklassig. Das Gesamtengagement des TuS Esingen würdigte die Jury mit dem „Bronzenen Stern“, der mit 2500 Euro dotiert ist. Insgesamt investierten die Volksbank Pinneberg-Elmshorn und die Bürgerstiftung der VR Bank Pinneberg 13300 Euro in die Sportförderung.

Die Wettbewerbsteilnehmer

Reitverein Glückstadt (Jugendarbeit, 100 €), TSV „Gut Heil“ Heist ( 250 €), SV Hörnerkirchen (Jugendarbeit, 250 €), Förderverein Tennis Elmshorn (Tennis mit und in der Schule, 250 €), SSV Rantzau (Einbindung in das Leben der Stadt Barmstedt, 250 €), Pinneberger Tennisclub (Inklusion, 250 €), 1. FC Quickborn (Fußballferienschule, 500 €), EMTV (Kinder- und Jugendarbeit, 500 €), TuS Hemdingen (seit 40 Jahren Schwimmabteilung ohne Schwimmbad im Ort, 1000 €), Tennisverein Uetersen (2000 €), TuS Esingen (2500 € und „Bronzener Stern“). Die „Initialzündung Bürgerstiftung“ unterstützte den Heidgrabener SV, die Sportfreunde Pinneberg, den TuS Appen, den EMTV, die Skifreunde und das Feriencamp Neukirchen mit 5450 Euro.

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