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Weihnachten für Bedürftige : Gemeinsame Stunden

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Gemeinsam friedlich Weihnachten feiern und Menschen, denen es nicht so gut geht, eine echte Freude bereiten – das war das Anliegen der Friedenswerkstatt Wedel, die im Stadtzentrum „mittendrin“ für ein Fest sorgte, das Obdachlosen, Asylbewerbern, alleinerziehenden Arbeitslosen und anderen Menschen ohne das berühmte dicke Portemonnaie für paar Stunden menschlich warmes Miteinander und herzliche Gemeinschaft bot.

shz.de von
erstellt am 23.Dez.2013 | 20:26 Uhr

Hauptinitiatorin war die Leiterin der Friedenswerkstatt Irmgard Jasker, ehemalige Rektorin der Theodor-Storm-Schule, die 2013 den mit 500 Euro dotierten Sozialpreis der Stadt Wedel bekam und genau diese Summe für die Ausstattung der Weihnachtsfeier zur Verfügung stellte. Aber auch viele andere Wedeler hatten sich engagiert, entweder mit namhaften Geldsummen oder mit dem Packen eines gehaltvollen Paketes, über 100 dieser bunt eingeschlagenen Geschenke waren zusammengekommen. Heinz Müller und Manfred Ziller von den AWO-Schrammeln sorgten für die musikalische Begleitung und drei Kinder mit afrikanischen Wurzeln sorgten zur großen Begeisterung aller mit der perfekten Darbietung und sämtlichen Strophen des Liedes „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ , der bei Groß und Klein so beliebten „Weihnachtsbäckerei“ und des Gedichtes „Knecht Ruprecht“ für ungeteilten Jubel.

Die Friedenswerkstatt, die sich unter anderem auch durch die Ausrichtung des Lotusblütenfestes im August, das an den Atomangriff auf Hiroshima erinnern soll, in Wedel einen Namen macht, bekommt bereits ab Oktober Anfragen, ob wieder Weihnachtspakete gepackt werden können und wie die Wedeler am besten zum großen Weihnachtsfest helfen können.

Kein Wunder, dass dann am Tag der Feierlichkeit im Stadtzentrum drangvolle Enge herrscht, doch das tut der guten Stimmung und dem gemeinsamen Erleben keinerlei Abbruch.

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