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Markt auf dem Museumsgelände : Gemeinsam Pfingsten erlebt

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Zahlreiche Besucher sind bei Sonnenschein zum Pfingstmarkt nach Uetersen gekommen. Etliche hatten auch an dem ökumenischen Gottesdienst in der Christuskirche teilgenommen.

shz.de von
erstellt am 06.Jun.2017 | 10:00 Uhr

Uetersen | Pünktlich zur Eröffnung des Pfingstmarktes auf dem Museumsgelände Langes Tannen zeigte sich die Sonne und hüllte das bunte Treiben rund um Kunst und Kunsthandwerk in strahlenden Glanz. Der ökumenische Gottesdienst war allerdings vorsorglich in die Christuskirche an der Tantaus Allee verlegt worden, denn am Morgen des Pfingstsonntages hatte es noch stark geregnet und die Streuobstwiese, auf der in Vorjahren bei gutem Wetter der Gottesdienst zelebriert wurde, stark durchfeuchtet.

Die meisten der etwa Hundert Gottesdienstbesucher spazierten nach dem Gottesdienst und Gesprächen über die Botschaft der Lesung, Gebete, Lieder und Impulse, die gemeinsam von Pastoren der beiden evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden, der katholischen Kirchengemeinde, des Martin-Luther-Hauses und der freikirchlichen Gemeinde Uetersens gestaltet wurden, noch zum Museumsgelände. Dort wurden sie von 30 Ausstellern erwartet, die an ihren Ständen Schmuck, Hüte, Keramik, selbstgenähte Kissen, Teddys und Kinderbekleidung, Skulpturen, Mineralien, Bürsten, Seifen, Kleinmöbel aus Treibholz, Puppen, Kirigami-Karten, Pflanzen, Schokolade, Honig, Marmelade, Liköre, Essig, Öle und viele weitere Dinge anboten.

Zahlreiche Aussteller waren bereits in den Vorjahren auf dem Pfingstmarkt, der zum 22. Mal in Folge stattfand, mit von der Partie. Aber auch neue Aussteller hatte Organisatorin Manuela Brocks für eine Teilnahme gewonnen und damit eine gute Mischung an Bewährtem und Neuem erreicht. Zum ersten Mal lagen die Fäden der Organisation in den Händen der Inhaberin des Cafés „Langes Mühle“. Auch an Kinderbetreuung mit Spieleständen auf der Streuobstwiese und Unterhaltung für alle Generationen in der Trommelwelt von Henry Anyanga hatte sie gedacht. „Ich freue mich, dass bereits kurz nach Eröffnung so viele Besucher gekommen sind“, sagte sie. Ihr Café im Mühlenstumpf hielt die Türen offen und auch auf der Museumswiese gab es einen Kaffee- und Kuchenstand mit Sitzmöglichkeiten.

Das Thema des ökumenischen Gottesdienstes „Alles dreht sich um die Mitte“ , veranschaulicht durch ein Wagenrad mit Speichen, die alle durch die Radnabe in der Mitte verbunden sind, war auch auf den Pfingstmarkt zutreffend: Gemeinsamkeit und Verbundenheit. Und die Teilnehmer des ökumenischen Gottesdienstes spürten: Sie haben eine gemeinsame Mitte und gemeinsam bringen sie das Rad des christlichen Glaubens in Bewegung.

Die Pastoren der Uetersener Kirchengemeinden hoben jeweils hervor, was sie an der anderen Kirchengemeinde schätzen und dass alle durch die Mitte − Gott − verbunden sind. Im Kollektenkorb wurden Spenden für Hilfsbedürftige im Südsudan gesammelt.

 

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