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Uetersener Nachrichten

19. November 2017 | 08:02 Uhr

Kandidatenkür : Gemeinsam in den Landtag

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Auf einer Mitgliederversammlung am Donnerstag haben die Pinneberger Grünen ihre Direktkandidaten für die anstehende Landtagswahl nominiert.

shz.de von
erstellt am 09.Dez.2011 | 20:48 Uhr

Die endgültige Wahl findet auf einem Landesparteitag Mitte Januar statt. Die Landesvorsitzende Eka von Kalben besetzt demnach den Wahlkreis 23 (Pinneberg-Nord), die Landtagsabgeordnete Ines Strehlau den Wahlkreis 25 (Pinneberg). Im Wahlkreis 24 (Pinneberg-Elbmarschen) kämpft der Vorsitzende des Kreisumweltausschusses, Helmuth Kruse, um ein Direktmandat. Im Wahlkreis 22 (Elmshorn) setzte sich der Kreistagsabgeordnete Burkhard Stratmann gegen seine parteiinternen Mitstreiter, den Tornescher Ratsherrn Gerhard Hüls sowie gegen Klaus Butenschön aus Elmshorn durch. Zu Beginn der Versammlung hatte Kreissprecher Heinrich F. Kut die anwesenden Mitglieder auf einen harten, aber spannenden Wahlkampf eingeschworen: „Wir können jetzt zeigen, dass wir es besser können als diese Regierung.“ Die Landtagsabgeordnete Ines Strehlau betonte in ihrer Bewerbungsrede, dass sie sich auch in der kommenden Wahlperiode vor allem im Bereich der beruflichen Bildung und des Bildungsförderalismus einsetzen wolle: „Die Lebensräume der Menschen sind länderübergreifend, daran müssen wir auch unser Bildungssystem anpassen.“ Ein weiterer ihr wichtiger Punkt ist die Intensivierung der norddeutschen Kooperation: „Ich war vor wenigen Tagen zu Besuch bei Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz. Die Hamburger müssen noch viel lernen, wenn sie sich immer noch für den Nabel der Welt halten“, sagte Strehlau, die aber auch betonte, dass sich die Zusammenarbeit auf einem guten Weg befände.

Auf den Bereich Umweltschutz und Tourismus setzt Helmuth Kruse, der sich dafür einsetzen will, das Handwerk vor Ort zu stärken. Zudem betonte er, dass der geplante Ausbau der K22 ebenso unnötig sei, wie die Elbvertiefung. „Hiergegen müssen wir unsere grünen Konzepte setzen.

Eka von Kalben setzt im kommenden Wahlkampf auf die hohe Glaubwürdigkeit, die den Grünen in der Öffentlichkeit bescheinigt wird. Diese dürfe aber nicht durch falsche Versprechen aufs Spiel gesetzt werden. „Dafür haben wir ein ehrliches Programm erarbeitet.“

Trotz zweier Gegenkandidaten setzte sich auch Burkhard Stratmann bereits im ersten Wahlgang durch. Auch er setzt auf das zentrale Thema Bildung. „Wir müssen unsere Kinder lern- und lebensfähig machen,“, so Stratmann.

Die vier nominierten Kandidaten wollen nun gemeinsam in den Wahlkampf ziehen.

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