zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

16. August 2017 | 22:11 Uhr

Handball : Gelungene siebte Auflage

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Wenn diese Leistung konserviert wird, wäre das gut ‒ wenn sie ausgebaut wird, wäre es noch besser“, sagte Hans-Günter Voß, Stellvertretender Vorsitzender des TuS Esingen, über die 1. Handball-Männer, als sie gegen die HG Hamburg-Barmbek mit 7:3 führten. Allerdings gelang es den Torneschern nicht, ihren starken Auftritt aus der Anfangsphase bis zum Ende der 40-minütigen Partie zu bestätigen ‒ und so verloren sie im Halbfinale des „7. Just-Handball-Cup“ am Ende mit 18:21.

„Schade, mit ein bisschen mehr Glück hätten wir das Finale erreicht“, sagte TuS-Betreuer Kay-Uwe Kühn. Der Knackpunkt in einer spannenden Partie war, dass die Esinger, die in diesem Sommer in die Oberliga Hamburg/ Schleswig-Holstein aufstiegen, mit der sehr offensiven Deckung ihres zukünftigen Liga-Rivalen nicht zurechtkamen. So schmolz der Vier-Tore-Vorsprung, den es letztmals beim 13:9 gab, bis zur Pause auf 13:11 zusammen. Nach dem Seitenwechsel gingen beim 13:14 die Barmbeker erstmals in Führung und ließen sich diese nicht mehr nehmen.

So verpassten es die Esinger knapp, bei ihrem eigenen Vorbereitungsturnier erstmals in das Endspiel einzuziehen. Trotzdem scheinen sie, darin waren sich Voß und Kühn einig, „gut aufgestellt“ zu sein für ihre erste Saison in der Oberliga, die am übernächsten Sonntag, 6. September mit einem Heimspiel gegen den TSV Hürup beginnt.

Bedauerlich war es, dass die TuS-Handballer nach dem Halbfinale mangels Gegner das vorgesehene Spiel um den dritten Platz nicht mehr bestreiten konnten. Dies lag daran, dass der Drittligist TSV Altenholz, nachdem er sein Halbfinale gegen den Oberliga-Neuling TuS Lübeck 93 knapper als erwartet mit 12:10 gewonnen hatte, auf seine Chance zur erfolgreichen Titelverteidigung verzichtete und stattdessen die Heimreise antrat, um der Einladung eines Sponsoren zu einer Feier nachkommen zu können.

„Leider haben mich die Altenholzer Verantwortlichen erst gegen Ende der Vorrunde von ihrer vorzeitigen Abreise unterrichtet ‒ ansonsten hätten wir sie möglicherweise nur außer Konkurrenz mitspielen und nicht am Halbfinale teilnehmen lassen“, sagte Jan-Henning Himborn, Sportlicher Leiter der TuS-Handballer und Organisator des Turniers. So wurden die Esinger kampflos Dritter, während die Barmbeker ein Tor-armes Endspiel gegen Lübeck (10:10) mit 14:12 im Siebenmeterwerfen für sich entschieden und damit erstmals den „Just-Handball-Cup“ gewannen. TuS-Torwart Alexander Dustin Witt wurde zum besten Keeper des Turniers gewählt.

„Es war ein gelungenes Turnier“, sagte Himborn, der auch mit dem Zuschauer-Zuspruch in beiden Hallen „zufrieden“ war. In insgesamt 580 Spielminuten fielen 503 Tore.

zur Startseite

von
erstellt am 23.Aug.2015 | 19:19 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert