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Investition : Geld für Elmshorner Berufsbildungswerk

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Staatssekretär Ralph Müller-Beck brachte es knapp aber treffsicher auf den Punkt: „Die Zuschüsse für die Modernisierung der Berufsbildungsstätten sind gut angelegtes Geld.“ Er wies darauf hin, dass der Fachkräftenachwuchs im Handwerk nicht nur im Betrieb und in den beruflichen Schulen ausgebildet wird. Denn gerade in der mittelständisch geprägten Wirtschaftsstruktur Schleswig-Holsteins gebe es zahlreiche Unternehmen, die aufgrund ihrer Betriebsgröße oder ihrer Spezialisierung nicht in der Lage sind, alle vorgeschriebenen Ausbildungsinhalte abzudecken und selbst auszubilden. Und am diesem Punkt kämen die Berufsbildungsstätten als wichtiger Partner ins Spiel: Sie unterstützten die Unternehmen durch überbetriebliche Angebote bei der Ausbildung, aber auch bei der Weiterbildung ihrer Fachkräfte, so Müller-Beck.

177000 Euro bekommt das Berufsbildungswerk Elmshorn aus dem Topf des Zukunftsprogramms Wirtschaft. In diesen Topf fließen zwischen 2007 und 2013 rund 704 Millionen Euro für die wirtschafts- und regionalpolitische Förderung. Davon kommen rund 374 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), 208 Millionen Euro fließen aus einer Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe (GRW) und rund 122 Millionen Euro werden aus Landesmitteln bereitgestellt.

„Der Einsatz der Landesregierung ist vorbildlich“, betonte der Präsident der Handwerkskammer, Horst Kruse. Die Förderung zeige, dass das Land Aus- und Weiterbildung ernst nehme, so Kruse.

Mit dem Geld soll die Lackierwerkstatt modernisiert werden, in der Lehrlinge aus ganz Schleswig-Holstein überbetrieblich ausgebildet werden.

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erstellt am 27.Aug.2012 | 20:51 Uhr

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