Neubau gesichert : Geld für ein neues Gymnasium

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Erst letzte Woche wurde bekannt, dass Elmshorn vom Land Schleswig-Holstein ein günstiges Darlehen für den Straßenbau, die Kanalisation und für kulturelle Ausgaben bekommt. Innenminister Andreas Breitner überreichte Bürgermeister Volker Hatje in der vergangenen Woche die Zuwendungsbescheide, die der Stadt das Geld aus dem Topf des kommunalen Investitionsfonds sichern (die UeNa berichteten). Insgesamt 60 Millionen Euro schüttet das Land an die Kommunen aus.

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24. Juli 2014, 19:27 Uhr

Nun ist ein weiterer Antrag aus dem Kreis Pinneberg positiv beschieden worden: Die Gemeinde Halstenbek erhält für den Neubau des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums – die Bauarbeiten hierzu haben bereits im März begonnen – ebenfalls ein zinsgünstiges Darlehen aus Mitteln des kommunalen Investitionsfonds in Höhe von sieben Millionen Euro. Innenminister Breitner übergab den Förderbescheid gestern an Halstenbeks Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann (kleines Bild). Das Darlehen hat eine Laufzeit von 20 Jahren und wird mit 1,85 Prozent jährlich verzinst.

„Die Investition in einen Schulneubau ist unumgänglich“, sagte Breitner. Denn das dreigeschossige Gebäude sei mit allerlei gesundheitsgefährdenden Stoffen belastet. Darunter auch Asbest. Auf längere Sicht, so der Innenminister, könnten dort Menschen nicht mehr lehren und lernen. Die Gesamtkosten des Schulneu- und umbaus belaufen sich auf rund 22 Millionen Euro. Hier helfe der kommunale Investitionsfonds weiter, sagte Breitner: „Der Förderschwerpunkt des Fonds liegt gerade auf der Sanierung und dem Neubau von Schulen“. so Breitner weiter. Für das kommende Jahr hat die Gemeinde Halstenbek ein weiteres Darlehen in Höhe von rund 7 Millionen Euro beantragt.

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