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Hallenfußball : Gegen die Großen gut mitgehalten

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Weil Christopher Nicolai Glißmann am vergangenen Sonnabend arbeiten musste, hatte der Trainer darum gebeten, dass seine 2. Frauen des FC Union Tornesch beim Hallenfußballturnier des VfR Horst erst am Sonntag in Aktion treten müssen. Diesen Wunsch erfüllten die Organi- satoren ‒ was jedoch bedeutete, dass die Tornescherinnen am zweiten Tag des „Volksbank-Cup“ ein Mammutprogramm“ absolvieren mussten.

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erstellt am 06.Jan.2016 | 19:00 Uhr

Am Vormittag standen zunächst fünf Spiele in der Vorrunden-Gruppe C an. „Da haben wir richtig stark gespielt und gleich drei klassenhöhere Gegner hinter uns gelassen“, frohlockte Glißmann nach dem ersten Platz, der bei einer kleinen Siegerehrung auch gewürdigt wurde. In ihrer ersten Partie schlugen die 2. Union-Frauen (Bezirksliga West) durch Tore von Svea Schmidt (zwei) und Irina Prodanova den TSC Wellingsbüttel II (Bezirksliga Ost) mit 3:0. Darauf folgte die einzige Vorrunden-Niederlage ‒ auch ein Tor von Kirstin Mangold konnte das 1:3 gegen den Verbandsligisten Niendorfer TSV nicht verhindern. Kim Kramer sicherte danach einen 1:0-Derbysieg gegen die klassentiefere SV Lieth (Kreisliga), ehe der klassenhöhere Kieler MTV mit 5:1 abgefertigt wurde. Schmidt (zweimal) sowie Mangold, Prodanova und Katrin Jaentsch trafen dabei. Obwohl sie den Einzug in die Zwischenrunde quasi sicher hatten, bezwangen die Union-Frauen im letzten Vorrunden-Spiel den ebenfalls klassenhöheren Hamburger SV II (Landesliga) durch Tore von Schmidt (drei) und Mangold mit 4:1. Damit wurden die Tornescherinnen Gruppen-Sieger und besiegelten das Aus des HSV II, an dessen Stelle der Kieler MTV weiterkam.

„Danach gab es eine einstündige Pause, die uns gar nicht gut getan hat“, so Glißmann, der „lieber direkt weitergespielt hätte“. In die Zwischenrunden-Gruppe E, die laut Glißmann „deutlich stärker als die Parallelgruppe D“ war, starteten die Tornescherinnen mit einer bitteren 0:1-Pleite gegen ihren Liga-Rivalen FC Elmshorn. „Wir haben sehr viele Chancen vergeben“, klagte Glißmann. Umso motivierter ging es danach gegen den HEBC (Landesliga), dem die 1. FCU-Frauen vor Jahresfrist im Horster Finale im Neunmeterschießen unterlagen. Durch Tore von Schmidt und Tammy Heusel gelang die Revanche mit einem 2:0-Sieg. Ärgerlich war, dass das zweite Duell des Tages gegen die Kielerinnen mit 0:2 verloren ging Mit einem Sieg im letzten Zwischenrunden-Spiel gegen TuRa Meldorf (Schleswig-Holstein-Liga) hätten die Tornescherinnen trotzdem noch ins Halbfinale einziehen kön- nen, doch nach drei späten Gegentoren verloren sie mit 0:3.

„Am Ende sind uns die Kräfte ausgegangen“, so Glißmann, der aber trotzdem vollauf zufrieden war: „Wir haben Spaß gehabt und gegen die ,Großen' gut mitgehalten!“

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