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Uetersener Nachrichten

21. September 2017 | 03:27 Uhr

DRK-KiTa : Gegen Container – für Chance

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In einer Sondersitzung am Montag, dem 12. Dezember, werden die Politiker im Ausschuss für Jugend, Sport, Soziales, Kultur und Bildung über den Neubau des DRK-Kindergartens als Ersatz für die fast 40 Jahre alte sanierungsbedürftige und von der Raumgröße für die Kinderbetreuung nicht mehr zeitgemäße Einrichtung an der Friedlandstraße zu entscheiden haben. Für die Sozialdemokraten gibt es nur eine vernünftige Lösung: den Neubau eines DRK-Kindergartengebäudes auf dem städtischen Gelände neben der Sportanlage der Johannes-Schwennesen-Schule am Schützenplatz.

shz.de von
erstellt am 05.Dez.2011 | 20:14 Uhr

„Es sprechen so viele Dinge dafür, eine Entscheidung für den Neubau des Kindergartens am Schützenplatz zu fällen, dass nicht zu verstehen ist, warum CDU und Grüne einen Abriss und Neubau auf dem Grundstück an der Friedlandstraße bevorzugen. Die Kinder müssten in der Bauphase in Containern untergebracht werden. Das kann ihnen und den Erzieherinnen doch nicht zugemutet werden. Außerdem, wo und wie will man einen Container-Kindergarten mit Erschließung für Wasser und Strom, einer Küche zur Essenversorgung und ein Außenspielgelände für die Kinder schaffen?“, fragen SPD-Fraktionsvorsitzende Verena Fischer-Neumann und SPD-Ratsherr und Vorsitzender des Fachausschusses Horst Lichte. Nach Rücksprache mit dem DRK, der auch Träger des Kindergartens am Schützenplatz wäre, wissen die Sozialdemokraten, dass Eltern Betreuungsverträge kündigen wollen, sollte es zu einer Unterbringung der Kinder in Containern kommen.

Doch nicht nur, weil sie gegen einen Container-Kindergarten sind, präferieren die Sozialdemokraten den Standort in Nähe der Johannes-Schwennesen-Schule. „Wir haben die einmalige Chance der gegenseitigen Stärkung eines Schul- und eines Kindergartenstandortes“, betont Verena Fischer-Neumann und führt die gemeinsame Nutzung des im Kindergarten entstehenden Kinderrestaurants sowie der bereits bestehenden Sportanlage an. Außerdem biete die Nähe beider Einrichtungen vielfältige Möglichkeiten der Zusammenarbeit auch auf dem Gebiet der Schulübergangspädagogik. „Aber auch die Kosten und die Schaffung von Parkflächen sprechen für einen Neubau am Schützenplatz. Aus unserer Sicht gibt es keine Argumente, die einen Neubau am bisherigen Standort und Container rechtfertigen würden“, so Horst Lichte. Er und Verena Fischer-Neumann erinnern CDU und Grüne daran, dass bereits in der Sitzung am 21. Februar einstimmig ein Raumprogramm für einen Kindergarteneubau am Schützenplatz beschlossen worden war. In der Mai-Sitzung war auf Antrag der CDU allerdings dann die Verwaltung beauftragt worden, die Möglichkeit einer Sanierung der DRK-Kita zu prüfen.

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