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Feuerwehr Haselau : Gefahrvolles Ehrenamt mit Anspruch

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Während ihrer Jahreshauptversammlung ließ die Freiwillige Feuerwehr Haselau das Jahr 2015 Revue passieren: Zu zwölf Einsätzen waren die Kameraden ausgerückt, davon dreimal zu kleinen bis mittelgroßen Bränden sowie neunmal zu technischen Notfällen. „Die technische Hilfeleistung ist die Zukunft der Feuerwehr“, resümierte Wehrführer Dirk Koopmann. Darunter waren Hilfeleistungen wie das Beseitigen einer Ölspur oder eines auf die Straße gefallenen Baumes, aber auch ein Rettungsdienst an einer am Traktor eingeklemmten Person. Trauriger Höhepunkt war ein Verkehrsunfall mit Pkw-Brand, bei dem ein polnischer Staatsbürger gegen einen Baum gefahren war und noch am Unfallort verstarb.

„Die technische Hilfeleistung ist die Zukunft der Feuerwehr“, resümierte Wehrführer Dirk Koopmann. Darunter waren Hilfeleistungen wie das Beseitigen einer Ölspur oder eines auf die Straße gefallenen Baumes, aber auch ein Rettungsdienst an einer am Traktor eingeklemmten Person. Trauriger Höhepunkt war ein Verkehrsunfall mit Pkw-Brand, bei dem ein polnischer Staatsbürger gegen einen Baum gefahren war und noch am Unfallort verstarb.

Von der 45 Mann starken Wehr waren 39 Wahlberechtigte anwesend, die in geheimen Wahlen neue Vorstandsmitglieder kürten. Wehrführer Dirk Koopmann und sein Stellvertreter Olaf Mayer wurden für sechs Jahre im Amt bestätigt. Neuer Zugführer wurde Alexander Schütt, sein Stellvertreter André Grote.

Neben den Aktiven nahmen auch einige der 13 Ehrenmitglieder an der Versammlung teil, sie hatten eine beratende Funktion. „Noch immer engagieren sie sich stark, unter anderem durch die Organisation der monatlichen Skat- und Knobelabende sowie der Seniorennachmittage“, lobte Schriftwart Ralf Warncke. Auch die Jugendfeuerwehr sowie Musiker des Spielmannszugs waren anwesend.

Wehrführer Koopmann nutzte die Gelegenheit, seinem Ärger über die ausufernde Bürokratie Luft zu machen. Am Beispiel eines Versicherungsschadens – ein Löschfahrzeug war in einen kleinen Verkehrsunfall verwickelt worden – erläuterte er, wie sehr die Feuerwehr durch hohe Dokumentationspflichten belastet würde. „Wir machen ein Ehrenamt, das Beratung, Ausbildung und die Einsätze beinhaltet. Wir fördern das Gemeindeleben wie den Laternenumzug durch unsere Marschbegleitung“, so Koopmann. Die viele Verwaltungsarbeit sei angesichts der geringen Aufwandsentschädigung nicht zumutbar. Ehrenkreisbrandmeister Bernd Affeldt pflichtete ihm bei und sprach vom „Papierkrieg“, der stark zugenommen habe. Koopmann dankte der Gemeinde für den Hallenneubau: „Dieser ist bereits in Benutzung und entlastet uns sehr.“ Bürgermeister Rolf Herrmann freute sich, dass die Haushaltslage dafür ausgereicht habe: „Zwar schwimmen wir nicht im Geld, aber wir können die Erfordernisse der Feuerwehr erfüllen“, sagte er.

Björn Matthiesen, Sascha Hofmeister und Daniel Karp wurden nach ihrem Probejahr in die Freiwillige Feuerwehr aufgenommen. Lars Weber, Jannik Haupt und Mathias Will wurden in den Dienstgrad des Oberfeuerwehrmanns und Patrik Koschinksi nach Absolvierung des Gruppenführerlehrgangs zum Löschmeister befördert.

Für langjährige Mitgliedschaften wurden sieben Kameraden geehrt. Am längsten dabei sind Ernst Semmelmann und Ferdinand Krohn mit 40 sowie Heinz Schreiber mit 50 Jahren. Bürgermeister Rolf Herrmann verlieh Jörg Kähler und Kai Fülscher das Brandschutzehrenabzeichen in Silber, Gold ging an Christian Hinsch und in Abwesenheit an Ferdinand Krohn.

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erstellt am 07.Feb.2016 | 21:43 Uhr

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