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Uetersener Nachrichten

18. Dezember 2017 | 03:05 Uhr

Abwasser-Zweckverband : Gebühr bleibt stabil!

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Gebühr bleibt stabil! Während der jüngsten Verbandsversammlung des Abwasser-Zweckverbandes (AZV) Pinneberg konnte der Wirtschaftsplan für das kommenden Jahr verabschiedet werden. Darin ist auch die Abwassergebühr von 1,17 Euro pro Kubikmeter enthalten.

shz.de von
erstellt am 02.Jan.2013 | 18:46 Uhr

2010 war dieser Satz das vorerst letzte Mal um acht Cent angehoben worden. Davor konnte die Gebühr elf Jahre stabil gehalten werden. Was der Bürger zu entrichten hat, setzte sich aus der zentralen Abwassergebühr des AZV sowie den Kosten zusammen, die für die Entsorgung in seiner Kommune anfallen.

Beim Abwasser-Zweckverband soll 2013 kräftig investiert werden. 8,7 Millionen Euro fließen im Wesentlichen in zwei Projekte. Auf rund zwei Kilometern Länge wird im kommenden Jahr ein Kanalabschnitt im Uetersener Stadtgebiet saniert. Dies ist der fünfte von insgesamt sechs geplanten Bauabschnitten. 2014 sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. 2,5 Millionen Euro soll die Sanierung des Nebensammlers Nord in der Rosenstadt kosten.

Ein weiteres Großbauprojekt nimmt 2013 konkrete Formen an. Die Planungen für die Erneuerung der mechanischen Reinigungsstufe auf dem Klärwerksgelände in Hetlingen gehen in die entscheidende Phase. 2014 soll mit dem auf insgesamt fünf Jahre angelegten Bauprojekt begonnen werden, das nach heutigem Stand etwa 17 Millionen Euro kostet. Hintergrund ist die Überalterung der Anfang der Siebziger Jahre errichteten Anlagen. Bei der Erneuerung spielen auch Überlegungen zu Energieeinsparungen und mögliche Auswirkungen des demographischen Wandels auf die künftig zu erwartende Abwassermenge eine wichtige Rolle. Beim AZV verspricht man sich durch die Modernisierungsmaßnahmen eine deutliche Senkung der Betriebskosten dieser Anlagen sowie eine Verbesserung der Kohlendioxid-Bilanz.

Beim Gang zur Verbandsversammlung des AZV konnten die Mitglieder erstmals den Weg durch den Anbau des Verwaltungsgebäudes nehmen. Derzeit beziehen die ersten Mitarbeiter ihre Büros. Mit dem Anbau reagiert man auf den gestiegenen Personalbedarf in der Verwaltung, etwa für die 2009 gegründete „azv Südholstein Breitband GmbH“. Etwa 250 Mitarbeiter beschäftigt das kommunale Unternehmen. 1,8 Millionen Euro kostet die Erweiterung des Hetlinger Verwaltungsgebäudes.

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