Ganz souverän

In der Fremde läuft es zurzeit rund für die 1. Herren des TSV Uetersen: Macht ihnen im heimischen Rosenstadion der ramponierte Rasen zu schaffen, so sprühten die Uetersener am Sonntagvormittag auf dem Kunstrasenplatz von UH-Adler nur so vor Spielfreude und feierten einen souveränen 3:0-Sieg.

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16. März 2014, 22:28 Uhr

Als die Partie an der Beethovenstraße gerade einmal zwei Minuten alt war, gingen die Uetersener bereits in Führung: Till Mosler spielte einen Diagonalpass von rechts zu Kirill Shmakov, der sich halblinks im Strafraum schön behauptete und aus 15 Metern zum 0:1 einschoss. Nachdem sich TSV-Torwart Christoph Richter eine Unachtsamkeit geleistet hatte, die Hausherren davon aber wegen einer Abseitsposition nicht profitieren konnten (7.), spielten anschließend nur noch die Gäste.

Nach elf Minuten hatte Mosler das Pech, dass seine schöne Direktabnahme noch von UH-Keeper Jo-Daniel Krohn pariert wurde. Gefällig ließen die Uetersener den Ball durch die Reihen laufen: Als Mosler den lauernden Kevin Koyro bediente, versprang dem Rechtsaußen allerdings der Ball (13.). Dann hatte Mosler erneut kein Glück, als sein 20-Meter-Freistoß einen halben Meter über die Latte strich (21.). Das TSV-Spiel war schön anzuschauen, es gab zahlreiche Direktpässe, nur das zweite Tor fehlte. Dies wäre beinahe bestraft worden: Nachdem Richter einen Freistoß der Uhlenhorster, der durch den Wind richtig tückisch wurde, soeben noch über die Latte gelenkt hatte, gab es eine ganze Eckball-Serie für die Hausherren, die vom TSV aber unbeschadet überstanden wurde (27.). Nach einer guten halben Stunde bauten die Uetersener ihre Führung dann endlich aus: Frank Saaba trieb den Ball nach vorne und bediente Mosler, der direkt weiterleitete zu Yannik Kouassi, der von halbrechts aus flach zum 0:2 ins lange Eck vollstreckte (33.). Zwei Minuten später parierte Krohn einen schönen Flachschuss von Eddy-Morton Enderle noch, doch nach Patrick Stahnkes perfekter Balleroberung und Saabas direkter Weiterleitung jagte Kevin Koyro den Ball von halblinks aus zum 0:3 unter die Latte (37.).

Mit dieser sicheren Führung im Rücken ließen es die Rosenstädter im zweiten Durchgang nicht nur ruhiger angehen, sondern auch wiederholt die nötige Präzision vermissen. Viele Pässe gerieten zu lang und landeten im Tor-Aus. Trotzdem gab es noch Chancen für einen deutlicheren Sieg, die Saaba (46.), Koyro (54.), Mosler (72.) Kouassi (80.) und Saaba (83.) aber allesamt vergaben. Und Stahnke hatte Pech, dass sein Fernschuss von der Lattenunterkante ins Feld zurücksprang (85.). Auf der Gegenseite reagierte Richter zweimal stark (56., 79.), so dass es beim 0:3 blieb.

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