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Uetersener Nachrichten

13. Dezember 2017 | 05:11 Uhr

Tag des offenen Hofes 2012 : Ganz nah am Alltag

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Nicht zum ersten Mal waren Besucher eingeladen, den Bauernhof der Familie Thießen in Borstel-Hohenraden zu besuchen. Bereits der Vater vom aktuellen Betriebschef, Harry Thießen, hatte die Tore zu seinen Stallungen im Jahre 1989 geöffnet – und damit die erfolgreiche Reihe des „Tag des offenen Hofes“ begründet.

shz.de von
erstellt am 10.Jun.2012 | 21:58 Uhr

Der Kreisbauernverband veranstaltet seither im Zwei-Jahres-Rhythmus für die Öffentlichkeit einen Tag, um hinter die Kulissen eines landwirtschaftlichen Betriebes zu blicken. „Hier bekommen die Menschen Informationen aus erster Hand, denn die Höfe haben nichts zu verstecken und wollen den Verbrauchern gern zeigen, wie Landwirtschaft funktioniert“, so Lars Kuhlmann, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes. Hofbesitzer Hanjörg Thießen freute sich über die große Resonanz. Rund 1200 Interessierte besuchten gestern seinen Betrieb.

Auch Andrea Krause hatte sich mit ihrer kleinen Tochter Carlotta auf den Weg gemacht:. „Wir sind aus Wedel und sehr naturverbunden. Zwar haben wir keinen eigenen Hof oder im engeren Sinne etwas mit Landwirtschaft zu tun, aber ich finde es sehr wichtig, Kindern zu zeigen, wo unser Essen und unsere Milch herkommt“, so die junge Mutter. „Gerade wir als Vertreter der Landwirtschaft im Hamburger Einzugsgebiet sind prädestiniert dafür, einen Tag des offenen Hofes abzuhalten und die Öffentlichkeit zu informieren“, meinte Peer Jensen-Nissen, der Geschäftsführer des Kreis Pinneberger Bauernverbandes.

Mit der sportlichen Disziplin Gummistiefel-Weitwurf und einem Glücksrad präsentierte sich auch der Kreisverband der Landfrauen und wusste, Groß und Klein anzulocken. Die Vorsitzende Maren Ahrens: „Das ist für uns eine Herzensangelegenheit! Hier können wir zeigen, dass Höfe die Lebensgrundlage für viele Familien und ganz anders sind, als in vielen Bilderbüchern dargestellt wird.“ Und man konnte gleich Hand anlegen. „Es ist gar nicht so einfach, ein bisschen Milch aus den Zitzen einer Kuh zu bekommen“, erklärte Kerstin Reumann von der Landjugend Barmstedt, die ein Wettmelken an einer Holzkuh für die Besucher anbot. „Ein toller Tag, an dem wir hoffentlich viel Nähe zur Landwirtschaft schaffen konnten“, resümierte Hanjörg Thießen. www.hof-thiessen.de

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