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Uetersener Nachrichten

14. Dezember 2017 | 07:30 Uhr

Bildung : Ganz heiß auf die neue Küche

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Hier ist nicht nur einer oder eine stolz auf die neue Küche, sondern gleich 128 Holmer Grundschulkinder, sämtliche Lehrerinnen und der Gemeinderat, der das Ganze schließlich mit insgesamt 26000 Euro finanziert hat.

shz.de von
erstellt am 08.Mai.2014 | 20:50 Uhr

In dem 65 Quadratmeter großen Raum der Schule, in dem ganz früher einmal noch zu Holmer Hauptschulzeiten Schülerinnen und Schüler Physik und Chemie büffeln mussten, geht es jetzt heiß her. Die Kinder, die über Mittag in der Betreuung bleiben – und das sind immerhin je nach Wochentag 40 bis 47 – und alle Kinder, die hier im Unterricht etwas über gute Ernährung und Kochen erfahren, können jetzt zwei Backöfen, einen Herd mit einem großen Ceranfeld, zwei Geschirrspüler sowie zwei Warmhaltebehälter nutzen, die in eine optisch klar gegliederte Schrankwand und in einen vier Meter langen Küchentresen integriert sind. Schulleiterin Andrea Zwack und die erste Vorsitzende des Betreuungsvereins Angelika Kleinwort stellten den Traum jeder Hausfrau Bürgermeister Walter Rißler, dem Finanzausschussvorsitztenden Horst Schaper (beide CDU) und dem SPD-Fraktionssvorsitzenden Dietmar Voswinkel vor und wiesen mit Begeisterung auch auf die kleinen Raffinessen hin, die die neue Schulküche ebenfalls aufzuweisen hat. Da sind zum Beispiel die beiden in den Tresen eingelassenen verdeckten Steckdosen, die Kinder beim Kochunterricht oder die Betreuungskräfte ganz praktisch nutzen können, ohne langes Schnurrwirrwarr mit den elektrischen Kleingeräten zu entfachen. Oder der geniale Einfall, in den ehemaligen Türrahmen an der Seite einen Kühlschrank und Fächer für die Getränkekisten einzubauen.

Alles prima geglückt, sind sich die Gemeindevertreter einig. Lediglich der neue Bodenbelag lässt mit seinen unansehnlichen Flecken noch zu wünschen übrig und muss wohl ausgetauscht werden, ein Produktionsfehler, sagt der Fachmann.

Nun wünschen sich die Grundschüler und vor allen Dingen deren verantwortlichen Betreuerinnen und Pädagoginnen nur noch eins: Die 32 alten Stühle, die ganz offensichtlich schon etliche Jahrzehnte zwar nicht auf dem Buckel, sondern auf der Sitzfläche haben, könnten auch einmal gegen praktischere und farbenfrohe ausgetauscht werden. Rund 3000 Euro mutmaßt der Bürgermeister und will das im Gemeinderat auf die Tagesordnung bringen.

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