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Uetersener Nachrichten

24. Oktober 2017 | 06:54 Uhr

Fusion: Rambøll soll’s richten

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Gestern Abend tagte der Uetersener Sonderausschuss Fusion wieder einmal gemeinsam mit dem Tornescher Hauptausschuss. Insbesondere ging es bei den Beratungen um die Frage, ob ein Gutachten zum Thema „Fusion“ in Auftrag gegeben werden soll. Und ferner darum, wer es erstellen darf.

shz.de von
erstellt am 16.Feb.2012 | 21:32 Uhr

Klaus Tscheuschner, der von Torneschs Bürgermeister Roland Krügel vorgeschlagene frühere Oberbürgermeister von Flensburg, der bereits bei der Fusion von Fehmarn half, benötigt Hilfestellungen aus beiden Rathäusern. Weiter im Gespräch ist Ingelore Welpe von der Fachhochschule Kiel (vorgeschlagen von Uetersens Bürgermeisterin Andrea Hansen). Sie hatte den Politikern gesagt, lediglich als Moderatorin tätig werden zu wollen. Schließlich wurde von Helmut Rahn, Ratsmitglied der Tornescher Bündnis-Grünen, der Vorschlag gemacht, die Firma Rambøll aus Hamburg mit dem Thema Fusions-Gutachten zu betrauen. Im Uetersener Rathaus einigte man sich nach kurzer Diskussion gemäß eines CDU-Antrages auf das Unternehmen aus der Hansestadt. Lediglich die Tornescher SPD stimmte dagegen. Der gemeinsame Beschluss muss nun noch einmal vom Uetersener Hauptausschuss bestätigt werden, was aber als reine Formsache angesehen wird. Die deutsche Tochtergesellschaft Rambøll Management GmbH des dänischen Mutterhauses wurde vor zwölf Jahren gegründet.

Rambøll steht Organisationen und Unternehmen in den Bereichen Management-Beratung, Research, Survey & Analysen, IT-Beratung und Strategie sowie Internationale Entwicklung zur Seite.

Zu den Kunden zählen öffentliche Verwaltungen auf staatlicher Ebene (Europäische Kommission, Bund, Länder/Regionen, Kommunen), internationale Organisationen und privatwirtschaftliche Unternehmen. Im deutschsprachigen Raum berät das Unternehmen Bundes- und Landesministerien, Kommunen und Regionen sowie Stiftungen in unterschiedlichen Projekten. Rambøll hat bereits Fusionsprozesse begleitet und besitzt somit auch in dieser Angelegenheit Erfahrung.

Das Fusionsgutachten soll 125000 Euro kosten. Erfreut nahmen die Politiker daher die Ausführungen der beiden anwesenden Bürgermeister zur Kenntnis, dass das Innenministerium die Kosten für das Gutachten bis zu einer Höhe von 112500 Euro übernimmt. Dass Kiel die Taschen diesbezüglich schon öffnen werde, hatte Roland Krügel immer schon in den Raum gestellt, geglaubt haben es ihm wenige. Die verbleibenden 12500 Euro teilen sich beide Städte zu jeweils 50 Prozent. Die Politiker aus Uetersen und Tornesch hoffen auf eine zügige (bis zum ersten Quartal 2013) aber dennoch gründliche Bearbeitung ihres Auftrags.

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