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Bürgerstammtisch : Fusion: CDU will Bürger befragen

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Wie bereits ihre Uetersener Parteifreunde betonen auch die Tornescher Christdemokraten, dass sie mit allen politischen Kräften, die den Prozess zur Fusion der Kommunen Tornesch und Uetersen begleiten wollen, eng zusammenarbeiten möchten. Noch nie zuvor habe eine Region „solch hoffnungsvolle Chance“ besessen, sich auf freiwilliger Basis zukunftsfähig für kommende Jahrzehnte aufzustellen, betont der Tornescher CDU-Fraktionsvorsitzende Christopher Radon. „Eine Fusion eröffnet beiden Städten aufgrund ihrer gemeinsamen zentralörtlichen Bedeutung bei der Vorhaltung und weiteren Entwicklung von Infrastruktureinrichtungen sowie bei deren zukünftiger Beurteilung viele Vorteile“, ist sich Christopher Radon sicher.

Wie er bereits auf der Jahresversammlung seines Stadtverbandes betonte, gehe es den Christdemokraten bei der Befürwortung einer Fusion nicht in erster Linie um die Zuwendung von Geldern und die Einsparpotenziale in der Verwaltung, denn dieses Geld werde in kürzester Zeit aufgebraucht sein, sondern um die Schaffung von „besten Voraussetzungen“ für eine mittel- und langfristige positive Entwicklung der beiden Städte.

Den Tornescher Christdemokraten ist bewusst, dass ein solches Vorhaben auch Fragen aufwirft. „Wir sind jedoch der Meinung, dass sich im vernünftigen Miteinander für alle Beteiligten Bedingungen herstellen lassen, die für die Bürger beider Städte von Vorteil sind“, heißt es in einer Presseerklärung der CDU Tornesch. Sie will die öffentliche Diskussion offensiv begleiten und sich für einen zügigen Prozess, in dem alle „Befindlichkeiten“ ernst genommen werden, einsetzen. „Dabei sind uns Transparenz, Ehrlichkeit und Verantwortungsbewusstsein wichtig. Denn nur auf dieser Grundlage ist es möglich, dass die Bürger der beiden Städte an der Entscheidungsfindung mitwirken“, so Christopher Radon.

Die CDU hat einen Fragenkatalog zu Pro und Contra Fusion erstellt, den sie in Kürze an die Verwaltung übergeben will und der den Meinungsbildungsprozess anstoßen und begleiten soll. Parallel zu diesem Fragenkatalog wollen die Christdemokraten aber auch die Tornescher Einwohner nach ihren Gedanken, Ideen und Sorgen zur Fusion befragen. Die Ergebnisse sollen dann auf einer Klausurtagung ausgewertet werden, um Schlussfolgerungen zu ziehen und Schritte zum weiteren Vorgehen zu erarbeiten.

Ziel soll im September die Austragung eines Bürgerstammtisches gemeinsam mit der CDU Uetersen zum Thema Fusion sein. Durch die Gründung des „Sonderausschusses Fusion“ auf Uetersener Seite sieht die CDU einen gemeinsamen Ausschuss mit einem externen Moderator erst frühestens zum Ende des Jahres als machbar an.

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erstellt am 30.Mai.2011 | 15:57 Uhr

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