Osterfeuer : Funkenregen begeistert Besucher

Riesen-Andrang bei der Esinger Wehr am Ostersonnabend: Als eines der letzten großen Osterfeuer-Angebote in der Region, herrschte auf dem Platz vor der Feuerwehrwache dichtes Gedränge.

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01. April 2013, 21:28 Uhr

Pressesprecher Thomas Ueckert, der gemeinsam mit Wehrführer Günther Pieper und den Festausschussmitgliedern Hansjoachim Mölln und Michael Stahr das Osterfeuer federführend organisiert hatte, freute sich über die positive Resonanz: „Rund 2000 Besucher sind in diesem Jahr nach Esingen gekommen!“

Hatten die rund vierzig helfenden Kameraden im vergangenen Jahr wegen des Umbaus noch alles auf die naheliegende Wiese schaffen müssen, konnte in diesem Jahr wieder vor der Feuerwehrwache gefeiert und gebrannt werden.

„Den Platz für das Feuer haben wir mit einem speziellen Untergrund auslegen lassen“, erklärte Thomas Ueckert.

Daher habe man in diesem Jahr auch nicht dazu aufgefordert, Busch aus dem heimischen Garten vorbeizubringen – „Dies wird auch in den kommenden Jahren so bleiben. Auf diesem Platz müssen wir leider auf große Buschfeuer wie in den vergangenen Jahren verzichten und brennen stattdessen Stammholz ab“, so der Feuerwehrmann.

Zudem hatten die Feuerwehrleute viele kleine Feuer, die sogenannten „Schwedenfeuer“ verteilt, so dass die Besucher sich auch hier aufwärmen konnten. Die Stimmung auf dem Platz war bestens: Mit Gyros-Pfanne, Würstchen oder Waffeln war für das leibliche Wohl gesorgt.

Außerdem hatten die Esinger in weiser Voraussicht Glühwein besorgt, so dass die Besucher sich auch ganz leicht von innen heraus aufwärmen konnten. Für die Kinder gab es wie immer Stockbrot – und dank Petrus sogar einen kleinen Rodelberg auf dem Gelände. In seinen Bann zog Alt wie Jung auch das große Feuerwerk, das in diesem Jahr seine Premiere feierte: Zehn Minuten lang knallte es in leuchtenden und bunten Farben über Tornesch und riss die Besucher zu einem Abschlussapplaus hin. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Esingen wollten sich damit bei den Besuchern bedanken. Das Deutsche Rote Kreuz und die Polizei sorgten für die Sicherheit der zahlreichen Besucher, hatten aber erfreulicherweise einen ganz ruhigen Abend. u Bilder Seite 9

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