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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 12:01 Uhr

Kooperation : Für mehr Berufsorientierung

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Junge Menschen für Berufe zu begeistern, ist ein guter Weg, sie ihren Weg mit Elan und auch mit Erfolg einschlagen zu lassen. Dafür müssen Schulabgänger und solche, die es werden wollen, aber erst einmal erfahren, welche Berufe es überhaupt gibt. Der Leiter der Agentur für Arbeit Elmshorn, Thomas Kenntemich, und der Rektor der dortigen Boje-C.-Steffen-Gemeinschaftsschule, Volker Pohlmann, besiegelten nun mit ihrer Unterschrift eine besonders enge Zusammenarbeit zwischen der Berufsberatung und der Schule.

shz.de von
erstellt am 27.Sep.2013 | 21:49 Uhr

Die Berufsberatung führt an der BCSG berufsorientierende Veranstaltungen in der Schule und im BIZ (Berufsinformationszentrum) durch, hält regelmäßig in der Schule Sprechstunde und unterstützt die BCSG intensiv bei Berufsinformationsbörsen und Elternabenden. In vielen Schulen gibt es bereits eine gute Zusammenarbeit mit der Berufsberatung. Die schriftliche Kooperationsvereinbarung ist allerdings landesweit einzigartig.

In Schleswig-Holstein fixieren eine Schule und die Berufsberatung damit erstmals verlässlich und transparent für alle Beteiligten ihre verbindlichen Regelungen für die enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit. „Berufsorientierung wird in der Boje-C.-Steffen-Gemeinschaftsschule großgeschrieben. Bewerbungstrainings, Kompetenzfeststellungsverfahren, Praktika, Betriebserkundungen und eine enge Zusammenarbeit mit Wirtschaftsbetrieben bereiten die Schülerinnen und Schüler auf den Übergang von der Schule in Ausbildung, weiterführende Schule und Studium vor,“ sagte Volker Pohlmann. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Berufsberatung und Schule wird eine noch bessere Passung hergestellt, um unbesetzte Berufsausbildungsstellen und unversorgte Bewerber zusammenzuführen.

Die Ausbildungsmarktsituation für Schulabgänger hat sich in den letzten Jahren erheblich verbessert. Betriebe haben zunehmend Schwierigkeiten, ihre angebotenen Ausbildungsstellen zu besetzen. Gleichzeitig gibt es aber noch eine große Zahl von Bewerbern und Bewerberinnen, denen der Übergang von der Schule in die Ausbildung nicht sofort gelingt. „Wir möchten möglichst alle Jugendlichen auf dem Weg von der Schule in das Berufsleben mitnehmen. Junge Menschen werden gebraucht, um künftig den Fachkräftenachwuchs in Deutschland sicherzustellen. Dazu müssen die Aktivitäten für die Jugendlichen abgestimmt, verbindlich und transparent sein,“ betont Thomas Kenntemich und wünscht sich gern weitere Kooperationsvereinbarungen. Ein Beispiel was „Schule“ machen sollte.

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