Spende : Für einen guten Zweck

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Waldorfschulen, selbst in freier Trägerschaft aufgestellt und daher immer auch auf Finanzspritzen der Elternschaft oder von Außerhalb angewiesen, können auch immer jeden Cent selbst gebrauchen.

shz.de von
19. Dezember 2012, 20:07 Uhr

Umso schöner die Aktion, die Schüler und Schülerinnen der elften Klasse auf Anregung ihrer Tutorin Jocelyne Frank starteten. Auf dem sogenannten Martinsmarkt der Schule eröffneten sie im Rahmen eines sozialen Jahres einen Stand und sammelten Geldspenden für das Johannis-Hospiz der Regio-Kliniken in Elmshorn. Obwohl die Klasse auf dem Markt noch einen anderen Stand zu betreuen hatte, fanden sich Freiwillige, die den Spendenstand betreuten und so 750 Euro einsammelten. Eine stolze Summe, vor allem wenn man bedenkt, dass die Aktion komplett von den Schülern selbst und ohne aufwändiges Propektmaterial oder ähnliche Hilfsmittel durchgeführt wurde. Janet Dahlmann, die Leiterin des Johannis-Hospizes, freute sich und ließ keinen Zweifel daran, dass es sich für das Hospiz „um viel Geld“ handele, über das man sich sehr freue.

Im Johannis-Hospiz, was auch durch die Johanniter unterstützt wird, werden unheilbar Kranke in ihrer letzten Lebensphase betreut. Hier ist nicht mehr die Heilung das Ziel, sondern eine für die Sterbenden gewisse und würdige Lebensqualität.

„Mein Vorschlag, Geld für das Hospiz zu sammeln, stieß bei den Schülerinnen und Schülern auf breite Zustimmung“, sagte Jocelyne Frank und Julian Wittekindt, Schüler der elften Klasse ergänzte bescheiden, dass die Mehrbelastung durch die zwei Stände keine besonders große war. Die Stände seien ja nur je mit zwei Personen besetzt gewesen. Dennoch: das Ergebnis ist für das Johannis-Hospiz ein erfreuliches.

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