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Uetersener Nachrichten

23. August 2017 | 02:59 Uhr

Alles neu : Für eine moderne Feuerwehr

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Vor über 150 geladenen Gästen wurde nach mehrjährigen Planungs- und Umsetzungsarbeiten am Freitagnachmittag der 1. Abschnitt des Erweiterungsbaus der Kreisfeuerwehrzentrale in Tornesch-Ahrenlohe eingeweiht. Notwendig wurde diese Erweiterung aufgrund der steigenden Anforderungen an die Feuerwehren sowie an den ABC-Dienst. Für den Bedarf des ABC-Dienstes ist eine Fahrzeughalle mit 17 Stellplätzen, einer Waschhalle, einem Gefahrstofflager und Lagermöglichkeiten für Einsatzgerät auf Schwerlastregalen errichtet worden. Für die ABC-Einsatzkräfte wurden weiterhin, im direkten Anschluss an die Halle, Umkleideräume mit sanitären Anlagen und jeweils einer sogenannten Schleuse „Schwarz“ für Damen und Herren vorgesehen.

Die 100 gebauten Stellplätze für Pkw, 20 Besucherparkplätze und acht Stellplätze für Großfahrzeuge wurden mit Versickerungspflaster ausgeführt. Das Regenwasser wird in den vorhandenen und erweiterten Gräben gesammelt und gereinigt an ein Regenrückhaltebecken abgegeben. Dachregenwasser wird in den neuen Löschteich geleitet, der mit einer Spundwand für Bergeübungen versehen wird. Der errichtete Übungsplatz besteht aus einem Brandplatz, einem Bergegraben, einer Kletterwand sowie 2 Waggons auf Schienen mit Stromschiene für verschiedene Lösch- und Rettungsübungen.

Die Baukosten betrugen rund 8,1 Millionen Euro, dazu kamen Grundstückskosten von 1,4 Mio. Euro.

Im folgenden zweiten Bauabschnitt folgen dann neue Werkstätten, eine Prüfhalle und Lagerräume. Die Kosten werden rund 4,9 Mio. Euro betragen.

Kreiswehrführer Bernd Affeldt machte deutlich, wie notwendig der Bau sei und auch „herbeigesehnt“ wurde. Nachdem die entsprechenden politischen Beschlüsse gefasst und die notwendigen Finanzmittel bereit gestellt worden waren, „konnte es der Feuerwehr natürlich gar nicht schnell genug gehen“, so Affeldt. Da habe es auch nur wenig geholfen, dass man vorab die Fliesen mit aussuchen durfte. Landrat Oliver Stolz machte in seinem Grußwort ebenfalls deutlich, wie wichtig eine adäquate technische Ausstattung ist. Er betonte aber gleichzeitig, dass jede Technik natürlich nutzlos ohne den persönlichen Einsatz der Kameradinnen und Kameraden sei. Er führte aus, dass die vor 50 Jahren in Betrieb genommene Kreisfeuerwehrzentrale dringend ein „Update“ gebraucht habe, um mit den ge-wachsenen feuerwehrtechnischen Anforderungen Schritt halten zu können. Die Errichtung dieses zeitgemäßen Gebäudes war daher überfällig. Der Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Sicherheit und Ordnung, Helmuth Kruse, sprach „von einem guten Tag für uns alle“. Denn Fahrzeuge und technische Geräte könnten nur mit Sicherheit zur Verfügung stehen, wenn sie in geschützten Hallen und Räumen auf ihren Einsatz warten.

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erstellt am 23.Nov.2014 | 21:59 Uhr

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