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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 15:50 Uhr

E-Autos : Für ein besseres Stadt-Klima

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Wedel, Gorch-Fock-Straße! Hier, auf dem großen Parkplatz, steht eine von zwei Stromtankstellen, an denen die Autos der Zukunft gespeist werden können: Elektromobile. Seit gestern hat sie drei „Kunden“ mehr, denn die Stadt und die Stadtwerke Wedel haben drei Fiat 500 in Dienst gestellt, denen man mit Diesel, Super oder gar Öko-Kraftstoff E10 nichts Gutes mehr tun kann.

shz.de von
erstellt am 19.Mär.2012 | 21:32 Uhr

Statt dessen „fressen“ sie Strom, genauer Ökostrom, denn nur so mache die Geschichte überhaupt Sinn, sagte Stadtwerke-Geschäftsführer Adam Krüppel gestern vor Journalisten. Vor dem Hintergrund der Auto-Präsentation passte es gut, dass Umweltministerin Juliane Rumpf ohnehin gerade in der Stadt und gerne bereit war, sich gemeinsam mit Krüppel und Wedels Bürgermeister Niels Schmidt den Fragen der Journalisten zu stellen. Elektrofahrzeuge seien noch realtiv teuer in der Anschaffung, stellte die Ministerin fest. „Um eine rasche Einführung zu unterstützen, ist es gut und wichtig, dass gerade Kommunen und Versorgungsunternehmen die Alltagstauglichkeit der modernen Technologie demonstrieren und die Bürger damit vertraut machen“, so Juliane Rumpf. Zwei Fahrzeuge, jeweils auffällig mit einem Wiesenmotiv lackiert, werden die Mitarbeiter der Stadtwerke nutzen, für Dienstfahrten im Umkreis. Dabei haben die voll getankten E-Autos eine Reichweite bis 100 Kilometer, müssen danach allerdings auch wieder bis zu acht Stunden an die Steckdose. „Wir rechnen damit, pro Auto jedes Jahr eine Tonne CO2 einzusparen“, so Adam Krüppel.

Auch und vor allem, weil sie mit Ökostrom betrieben werden, denn, so auch Juliane Rumpf, „die E-Mobilität macht nur Sinn, wenn wir regenerative Energien nutzen.“ Neben den Vorteilen für den Klimaschutz erhoffen sich die Stadtwerke zudem einen Imagegewinn, denn die kleinen trendigen Flitzer sind auch noch extrem leise. „Bei der E-Mobilität geht es nicht nur um den Klimaschutz, es geht auch um Lärm. Wenn sich die Fahrzeuge durchsetzen, wirkt sich das positiv auf die Lebensqualität vor allem in den Städten aus“, so die Umweltministerin. Das dritte Auto, etwas weniger auffällig lackiert, wird den Fuhrpark der städtischen Verwaltung komplettieren. „Wir kooperieren mit der Hansestadt Hamburg, die einen Pool an E-Fahrzeugen zu günstigen Konditionen beschaffen konnte und die Randgemeinden eingebunden hat“, sagte Bürgermeister Niels Schmidt. Die Autos wurden geleast, für 299 Euro netto im Monat.

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