Interkulturelle Woche : Für Asylanten gibt es keine Wohnungen

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Auch in diesem Jahr gibt es eine „Interkulturelle Woche“ mit viel Programm vom 21. bis 28. September. Darauf haben Uetersens Gleichstellungsbeauftragte Christiane Greve, Larissa Jilek vom Diakonieverein Migration, Sabine Görs vom „Lokalen Bündnis für Familie“ und Maria Vallone, Mitarbeiterin der Stadtverwaltung und dort zuständig für die Asylbewerber, hingewiesen.

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06. Juli 2014, 21:10 Uhr

Das Motto der Uetersener Veranstaltung lautet „Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede feiern“. Die Initiatorinnen freuen sich auf weitere Programmpunkte. Wer etwas anzubieten hat, das zum Thema passt, meldet sich bitte bei Christiane Greve unter der Telefonnummer 04122/714222 oder bei Larissa Jilek, Telefon 04101/3767715.

Einiges steht bereits fest. So ein Internationales Frauenfrühstück am 22. September, bei dem es Landestypisches zu genießen gibt. An der Parkstraße findet ebenfalls am 22. September ein Tag der offenen Tür beim dortigen Einwandererbund statt. Ferner angeboten wird ein internationales Walken in Langes Tannen.

Frauen sind am 25. September herzlich eingeladen, in das Martin-Luther-Haus zu kommen. Dort gibt es einen bunten Nachmittag. In Vorbereitung ist zudem ein ökumenisches Treffen mit der türkischen Gemeinde in der Kleinen Stadthalle sowie eine Theateraufführung des Dogus-Theaters. Bereits fest steht auch die Auftaktveranstaltung für ein Integrationskonzept am 27. September im Rathaus. Los geht es dort um 13 Uhr. Pastorin Kirsten Ruwoldt lädt am 28. September um 19 Uhr zu einem Gottesdienst zum Thema Flüchtlinge herzlich ein. Beginn ist um 19 Uhr.

Viele Ideen bedürfen einer weiteren Strukturierung. Den Verantwortlichen war es jedoch wichtig, darauf hinzuweisen, dass es dieses interkulturelle Treffen erneut geben wird. Und das auch vor dem Hintergrund steigender Asylbewerberzahlen. Derzeit leben in Uetersen 49 Asylbewerber. Mit weiteren 16 Menschen rechnet die Stadt im zweiten Halbjahr. Die Verwaltung sucht dringend Wohnraum, um die Flüchtlinge unterbringen zu können, derzeit gibt es in Uetersen keine Wohnungen mehr. Wer helfen möchte: 04122/7140.

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