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Uetersener Nachrichten

18. Dezember 2017 | 14:29 Uhr

DRK-Blutspende : Fünf Vorbilder gewürdigt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Zur jüngsten Blutspendeaktion im POMM 91 hatte Otto Finnern, Mitarbeiter des DRK-Blutspendedienstes, zahlreiche Urkunden, Ehrennadeln in Gold und Gutscheine mitgebracht, um damit Blutspender-Jubilare zu ehren.

shz.de von
erstellt am 10.Feb.2012 | 21:14 Uhr

„Wir danken Ihnen für Ihre seit Jahrzehnten bestehende Bereitschaft zur Blutspende. Ihr Beitrag ist sehr wichtig, wertvoll und Vorbild für andere“, betonte Otto Finnern, als er an Heinz-Peter Olbrisch, Elke Ossenbrüggen, Bettina Fritz Karin Rathjen und Stefan Fritz die Ehrungen für die 100. Blutspende überreichte. Die Geehrten betonten, dass es für sie selbstverständlich sei, so oft wie möglich an einer Blutspendeaktion teilzunehmen und lobten die angenehme Atmosphäre, die bei den Blutspendeaktionen in der Tornescher Begegnungsstätte POMM 91 herrscht. So kommt die Uetersenerin Elke Ossenbrüggen seit Jahren nach Tornesch. Seit Mitte der 1970er Jahre ist die 64-Jährige Blutspenderin. Und geworden ist sie es über ihren Mann Rolf, der im April seine 125. Blutspende abgeben wird. Auch die ehemaligen Tornescher Stefan Fritz und Bettina Fritz halten den Blutspendeaktionen in Tornesch die Treue. Der 50-jährige Projektleiter bei einem Energieversorger hat vor 25 Jahren das erste Mal Blut gespendet. Und da er einer unter 100 Menschen ist, der die seltene Blutgruppe AB Rhesus negativ hat, ist es ihm fast eine Verpflichtung, Blut zu spenden. „Auch meine Eltern haben schon Blut gespendet und auch mein Zwillingsbruder geht zur Blutspende“, berichtet der freiwillige Feuerwehrmann Stefan Fritz.

Auch der Tornescher Heinz-Peter Olbrisch hat eine Blutgruppe, die eher selten vorkommt. Er spendet davon seit 1966. „Ich war bei der Bundeswehr und wurde ganz schnell nach Neumünster gefahren, weil dort im Krankenhaus meine Blutgruppe benötigt wurde“, erinnert sich der 66-jährige Marathonläufer. Durch einen Plakataufruf in einem Zug nach Hamburg ist Karin Rathjen vor etwa 30 Jahren Blutspenderin geworden. Die 63-jährige Tornescherin geht noch heute meist in Begleitung ihres Mannes Hans-Joachim, der gerade zum 102. Mal Blut spendete, zu den ehrenamtlichen Aktionen. Und auch die 52-jährige Postzustellerin Bettina Fritz, die im Alter von 18 Jahren erstmals in Tornesch zu einer DRK-Blutspendeaktion gegangen war, kommt noch heute aus der Nachbarstadt Uetersen, um im Tornescher POMM 91 einen Beitrag für die Rettung von Leben zu leisten. Nicht zur offiziellen Ehrung anwesend, aber ebenfalls gewürdigt wurden Helmuth Neumann für seine 150. und Claus Lühmann für seine 125. ehrenamtliche Blutspende.

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